Opel intensiviert seine Zusammenarbeit mit der US-Schwestermarke Saturn

Detroit (USA) / Rüsselsheim, 11. Dezember 2006 – Opels Mutterkonzern General Motors (GM) bringt den Astra Ende 2007 nach Amerika. Dort soll der Kompaktwagen in optisch minimal modifizierter Form die Modellpalette der GM-Marke Saturn ergänzen. Angeboten werden die drei- und fünftürigen Astra-Versionen in den USA und Kanada, die Produktion erfolgt im belgischen Antwerpen. Weitere Informationen sollen im Februar 2007 veröffentlicht werden, wenn Saturn das Modelljahr 2008 des Astra auf der Chicago Auto Show (9. bis 18. Februar 2007) vorstellt.

Nur neue Autos bei Saturn
GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster: ,Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir durch Kontinente übergreifende Zusammenarbeit innerhalb von GM unsere einzelnen Marken stärken können. Der Astra spielt eine Schlüsselrolle bei der Verjüngung von Opel und wird auch ein wichtiger Bestandteil der aufgefrischten Saturn-Modellpalette." Die amerikanische Marke verkauft bisher den Roadster Sky (auf Basis des Opel GT), die Mittelklasselimousine Aura (auf Basis des Vectra), das SUV Outlook und das Crossover-Mobil Vue. Mit dem dazukommenden Astra wird die Palette im Modelljahr 2008 nur Autos umfassen, die jünger als 20 Monate sind.

Astra-Neuauflage bei uns ab Februar 2007
Von der dritten Astra-Generation wurden seit ihrer Markteinführung im März 2004 über 1,2 Millionen Exemplare verkauft. In der westeuropäischen Verkaufsstatistik belegt der Astra derzeit Rang zwei in der Kompaktklasse. Ab Februar 2007 kommt die Neuauflage der Baureihe mit frischen Designakzenten und neuen Motoren in den Handel. Zukünftig können Astra-Käufer unter insgesamt elf Motoren mit 90 bis 240 PS wählen. Neu sind zwei 1,6-Liter-Benziner und zwei weiterentwickelte 1,7-Liter-Diesel. Im Herbst 2007 ergänzt die viertürige Limousine das Astra-Angebot in Zentral- und Osteuropa.

,Ganz ähnliche Käufergruppen"
GM Vice Chairman Bob Lutz stellt die Zusammenarbeit in einen größeren Zusammenhang: ,Opel und Saturn passen ganz natürlich zusammen. Sie sprechen ganz ähnliche Käufergruppen an und sind in ihren jeweiligen Märkten ganz ähnlich positioniert. Die Zusammenarbeit bedeutet, dass beide Marken kostengünstig ein starkes Modellprogramm auf die Räder stellen können – ohne dass sie alles zusammen machen müssen."
(sl)

Astra für Amerika