Mit dem dezenten Facelift wird unter anderem der 630i viel sparsamer

Der BMW 6er startet in die nächste Runde. Coupé und Cabrio wurden optisch dezent modifiziert. Vorne wird die Schürze verändert; der Lufteinlass ist breiter geworden. Außerdem sehen die Blinker durch die LED-Technik nun anders aus. Am Heck ist die dritte Bremsleuchte jetzt auch beim Coupé in die Spoilerlippe integriert – bisher war das nur beim Cabrio so. Auch die Rückstrahler unter den Heckleuchten wurden verändert. Innen bekommt das Bediensystem iDrive programmierbare Favoritentasten.

Erstmals ein Diesel im 6er
Deutlicher als bei der Optik fallen die Änderungen bei den Motoren aus. So gibt es erstmals einen Diesel. Sowohl Coupé als auch Cabrio werden mit einem 3,0-Liter-Sechszylinder ausgestattet. Eine VTT-Stufenaufladung bringt den 635d auf 286 PS. Den Spurt auf 100 km/h absolviert das Coupé damit in 6,3 Sekunden, der Verbrauch liegt bei 6,9 Liter. Der Motor wird stets mit einer neuen Sechsgang-Automatik ausgerüstet. Das automatisierte Schaltgetriebe SMG wird nicht mehr angeboten.

630i mit HPI
Der 630i bekommt die Benzindirekteinspritzung HPI und leistet nun 272 PS, also 14 PS mehr als der Vorgänger. Den Tempo-100-Spurt erledigt das Coupé in 6,2 Sekunden. Dabei braucht es jetzt nur noch 7,9 statt 9,0 Liter je 100 Kilometer. Beim 4,8-Liter-Achtzylinder im 650i wurde die Motorsteuerung optimiert. Wie bei allen 6er-Versionen bringt moderne Technik einen niedrigeren Verbrauch.

Ab 66.800 Euro
Die Preise für das 6er Coupé beginnen bei 66.800 Euro, das sind 1.700 Euro mehr als bisher. Das Cabrio ist ab 75.100 Euro erhältlich; damit wird es 1.800 Euro teurer.

BMW 6er aufgefrischt