Das Concept Car debütiert im Januar 2007 auf der Auto Show in Detroit

Volvo hat eine interessante Neuheit im Messe-Gepäck: Auf der Auto Show in Detroit vom 7. bis zum 21. Januar 2007 zeigen die Schweden die Studie XC60. Nach den Worten von Volvo-Chef Fredrik Arp trägt das Concept Car die wesentlichen Züge des Serienmodells, das im Frühjahr 2009 auf den Markt kommen soll.

Mischung aus Sportcoupé und SUV
Der XC60 stößt in ein Segment vor, das in den kommenden Jahren wachsen wird. Bereits heute gibt es im Bereich der kompakten Premium-SUVs Fahrzeuge wie den BMW X3 und den Honda CR-V. 2008 kommt unter anderem der Audi Q5. Auf diese Riege der Mitbewerber ist der dynamisch gezeichnet Volvo gut vorbereitet: Er soll eine Mischung aus Sportcoupé und SUV sein. Der untere Bereich wurde voluminös-kräftig gestaltet, der mit einer großen Bodenfreiheit und großen Rädern auf die vielseitige Einsetzbarkeit hinweisen soll. Oberhalb der Gürtellinie sollen schlanke Proportionen den Eindruck eines Sportcoupés vermitteln.

Großes Glasdach bei der Studie
Ein Hingucker ist zweifelsohne das Heck, das an den aktuellen C30 erinnert. Zur markanten Optik gesellen sich interessante Techniklösungen: So lässt sich die Heckklappe in zwei Teilen öffnen. Der untere Teil der Klappe ist von außen abgedunkelt, von innen aber transparent. So kann der Fahrer den Bereich hinter dem Wagen besser einsehen. Das Dach der Studie besteht aus einer Glasauflage, die von einer Y-Struktur gehalten wird.

Frei schwebende Mittelkonsole an Bord
Sehr modern gestaltet wurde der Innenraum: Auffällig sind die recht filigranen Sitze mit in die Lehne integrierten Sicherheitsgurten. Zusätzlich verfügen die Kopfstützen und Rückenlehnen Aussparungen für Pferdeschwanz-Frisuren. Dieses Merkmal wurde bereits vor einiger Zeit in der Studie YCC gezeigt und nun erweiter. Die Schlitze in den Sitzen sollen die Luftzirkulation und die Sicht nach hinten verbessern.

Runder Tacho und zwei Displays
Interessant ist auch der im Retro-Look gestaltete Instrumenteneinsatz: Der runde Tacho wird von zwei Displays flankiert. Wie in aktuellen Volvo-Modellen gibt es die scheinbar frei schwebende Mittelkonsole. Ihre glatte, weiße Oberfläche wurde vom iPod-Design inspiriert. Ein Navigationsbildschirm ist erst dann auf der Fläche sichtbar, wenn er aktiviert wird. Auch der Gangwahlhebel ist ein Novum: Er wurde wie ein Schieberegler auf einem Mischpult konzipiert.

Im Notfall bremst der XC60 selbst
Auch in puncto Sicherheit wird der mit Allradantrieb ausgestattete XC60 laut Volvo einiges zu bieten haben. So gibt es ein City Safety genanntes System: Bremst der Vorausfahrende plötzlich und City Safety erkennt eine Kollisionsgefahr, wird die Bremse vorgespannt, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Ist dieser dennoch unvermeidlich, bremst das Fahrzeug automatisch ab und soll die Aufprallgeschwindigkeit verringern.

Bis 15 km/h: Kollisionen vermeiden
Aktiv ist das System maximal bis 30 km/h. Bei Geschwindigkeitsdifferenzen von weniger als 15 km/h zwischen dem eigenen und dem vorausfahrenden Fahrzeug kann City Safety sogar dabei helfen, Kollisionen zu vermeiden. Zwischen 15 und 30 km/h liegt der Fokus darauf, die Geschwindigkeit vor dem Aufprall so weit wie möglich zu reduzieren.
(hd)

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