So werden die kleinen Allradler in Zukunft aussehen

Sports Utility Vehicle, kurz SUV, werden die hoch gelegten sportlichen Fahrzeuge genannt. Meist mit einem Allradantrieb bestückt, lassen sich die hohen Rösser bei Outdoor-Freizeitaktivitäten ebenso einsetzen wie zur Shopping-Tour in der City. Am Anfang war das Gros der multifunktionalen Mobile eher dickschiffig und teuer. Doch seit einiger Zeit schieben die Hersteller vermehrt kompakte Alleskönner an den Start. Dieser Trend setzt sich in den kommenden Jahren fort.

Mercedes GLK startet 2008
Bei Mercedes ist es der GLK, der die bestehende Riege nach unten abrundet. Das kleine SUV basiert auf der Plattform der neuen C-Klasse. Die Formen des hohen Benz sind sehr klar und geradlinig. Selbst die Wölbungen über den Radhäusern sind breit und eckig. Der ganze Wagen wirkt elegant und modern. Wie die C-Klasse wird der kommende Konkurrent des X3 von BMW im Mercedes-Werk in Bremen vom Band laufen.

Billiger als die M-Klasse
Preislich soll er deutlich unter der Mercedes M-Klasse angesiedelt sein. Deren Einstiegspreis liegt zurzeit bei etwa 50.700 Euro. Der direkt konkurrierende BMW X3 ist schon ab 34.600 Euro zu haben, also dürfte man mit Anschaffungskosten in dieser Größenordnung für den GLK rechnen. Zu den Motorisierungen gibt es noch keine Informationen. Möglich wären die Antriebe aus der aktuellen C-Klasse. Und diese kann wahlweise immerhin von fünf Benzinern von 156 bis 272 PS und drei Dieselaggregaten von 136 bis 224 PS befeuert werden. In der zweiten Hälfte des Jahres 2008 soll der GLK erstmals zu den Händlern rollen.

BMW X3 aus den USA
Aber auch BMW ist nicht untätig: Damit der Oberbayer gegenüber dem Schwaben nicht zu alt aussieht, wird ab 2010 ein völlig neuer X3 auf die Räder gestellt. BMW hat bereits jetzt bekannt gegeben, dass der X3 nicht mehr im österreichischen Graz, sondern im Werk Spartanburg in den USA gebaut wird.

Große Nummer: BMW X6
Noch etwas früher, möglicherweise bereits 2008, schiebt der bayerische Hersteller eine etwas größere Nummer in den Handel: den BMW X6. Insidern zufolge soll die geländetaugliche Großraum-Limousine auf der Plattform des X5 mit unverändertem Radstand basieren, aber länger sein. Erste Computerretuschen aufgrund von Erlkönig-Bildern zeigen ein großes SUV mit coupéartig nach hinten gezogenem Dach. Auch der X6 soll in den USA produziert werden. Gespannt sind wir auch auf die neuen Ingolstädter Allround-Talente. Der kommende Audi Q5 ergänzt im Jahr 2008 die Q-Reihe um einen Vertreter unterhalb des Q7. Ein wenig später, etwa 2009, könnte der kleinere Q3 kommen.

Ford X-Max mit Allrad
Interessant wird es im nächsten Jahr möglicherweise auch bei Ford, wenn der X-Max (großes Foto unten) kommen könnte. Einen Ausblick gab bereits die Studie Iosis X auf dem Pariser Autosalon 2006. Der allradgetriebene Ford wird die markanten Gesichtszüge der aktuellen Modellpalette tragen.

Land-Rover-Grundlage
Die Grundlage für den X-Max soll die Plattform des Land Rover Freelander bilden, die in den kommenden Jahren außerdem von den Ford-Konzerntöchtern Mazda beim kommenden CX-5 und Volvo im XC50 eingesetzt werden könnte.

Volvo XC60 kommt 2009
Konkretere Informationen zum Erscheinungstermin gibt es bereits jetzt für den Volvo XC60. Das kompakte Premium-SUV wird 2009 gegen BMW X3 und Mercedes GLK antreten. Etwas länger müssen wir wohl noch auf ein Alfa-Romeo-SUV warten: Erst zum Ende des Jahres 2009 wird der Debütant unter dem Namen CXover in den Verkaufsräumen stehen.

Bildergalerie: Die Zukunft der SUVs