Der Prunk-Crossover soll Kunden mit Wohlfühl-Ambiente und Luxus anlocken

In den USA ist der SUV-Markt auf Grund der Spritgier dieser Modelle stark eingebrochen. Crossover heißt das neue Zauberwort. Durch Beimengung von PKW-Elementen werden die SUVs jetzt etwas abgemildert. Buick nutzt diese Gelegenheit, mit einem frischen Modell ein neues Markengesicht zu präsentieren. Der auffällige Frontgrill soll laut Buick an einen Wasserfall erinnern. Die Grundform ist hier, wie bei vielen anderen Herstellern auch, das V.

Voller Kraft
Buicks erstes Luxus-Crossover-SUV wird mithilfe des stärksten Motors aus der GM-Palette angetrieben: 279 PS leistet das 3,6-Liter-V6-Aluminiumaggregat, ein Drehmoment von 340 Newtonmetern packt die Kurbelwelle. Der Motor wurde in GM-Technologiezentren in Australien, Deutschland, Schweden und Nordamerika entwickelt. Buicks erste Sechsgangautomatik, die Hydra-Matic 6T75, verteilt die Kraft wahlweise als Front- oder Allradantrieb.

Typisch alles
An Ausstattung soll es dem neuen Wagen nicht mangeln. Die beiden verfügbaren Ausrüstungs-Niveaus nennen sich CX und CXL. Eine Ultraschall-Rückfahrsensorik mit Kamera bekommen beide Varianten. Beim Rückwärtsfahren drehen sich auch die Außenspiegel nach unten, um Bordsteine oder Einparklinien besser zu erkennen. Ebenfalls an Bord: sprachgesteuerte DVD-Navigation, das auch durch einen Touchscreen bedienbar ist, eine Analoguhr im Tiffany-Stil und ein Satelliten-Radio, welches auch in den weiten Wüsten Amerikas immer auf Empfang ist. Bi-Xenon-Lampen sorgen dort auch nachts für Orientierung.

Privatjet mit Bodenhaftung
Den Innenraum wurde laut Buick einem Privatjet nachempfunden. Dabei liegt die Betonung wohl eher auf privat. Wohlfühlatmosphäre versprühen die individuellen Sitze, in der CX-Version aus Stoff, in der CXL-Variante aus gelochtem Leder. Das Mobil kann auch als Sieben- oder Achtsitzer geordert werden. Um die dritte Sitzreihe zu erreichen, lässt sich die hintere Seitentür etwas weiter öffnen. Selbst wenn alle drei Sitzreihen belegt sind, steht immer noch ein Kofferraum von 535 Litern zur Verfügung. Werden die hinteren beiden Sitze umgelegt, können beeindruckende 3.291 Liter mit dem Wochenendeinkauf beladen werden. Wem dies nicht reicht, der kann auch noch 2.041 Kilogramm Nutzlast hinter sich herziehen.

Raum-Überraschung
Der Enclave soll durch sein nicht übermäßig riesig wirkendes Äußeres gepaart mit einem großzügigen Innenraum überraschen. Damit wäre er das komplette Gegenteil des Audi Q7. Der amerikanische Wagen ist über fünf Meter lang, bei einem Radstand von 3.012 Millimetern. Mit einer Breite von über zwei Metern steht das Crossover-SUV stämmig auf der Straße. Die CX-Modelle fahren mit 18-Zoll-Chromfelgen, die CXL-Varianten bekommen 19-Zoll. 20-Zoll-Felgen werden als Zusatzausstattung angeboten.

Wann und wo
Den mit sechs Airbags ausgerüsteten Wagen wird es ab Sommer 2007 in den USA und Kanada geben. Ein Preis wurde von Buick bisher noch nicht bekannt gegeben. Als schärfste Konkurrenten gelten Acura MDX, Lexus RX350 und Volvo XC90.
(gh)

Das neue Gesicht