Erschwingliches Radarsystem für mehr Sicherheit in der Golfklasse

Verkehrsunfälle vermeiden: Dieser Maximen widmet sich der Zulieferer TRW Automotive Holdings auf der Frankfurter Automesse IAA vom 11. bis 23. September 2007. So wird ein neuer Radar für mittlere Reichweiten vorgestellt, der sich als Umgebungssensor für niedrigere Fahrzeugklassen eignen soll.

Radartechnik nicht nur für Großkopferte
Radarsensoren werden heute noch ausschließlich in der Oberklasse eingesetzt, um Hindernisse vor dem Wagen rechtzeitig zu erkennen und das Fahrzeug auf einen drohenden Crash vorzubereiten. Das Presafe-Sicherheitssystem in der Mercedes S-Klasse sowie das Pre-Crash-System im Lexus LS sind Beispiele. Für günstigere Fahrzeuge ist die Technik derzeit noch zu teuer. Mit dem System von TRW könnte sich das ändern. Der Hersteller denkt dabei auch an typische C-Segment-Fahrzeuge wie den VW Golf. Der Mittelbereichsradar wird vor allem für Geschwindigkeiten bis 145 km/h entwickelt – ein Bereich, in dem sich der Großteil der Fahrzeuge bewegt. Er könnte auch für eine adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC) verwendet werden, also einen Abstandsregel-Tempomaten.

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