Zukunftsweisendes Konzept wird als Prototyp vorgestellt

Smart feiert in Leipzig Weltpremiere. Auf der Messe Auto Mobil International (AMI) vom 1. bis 9. April 2006 stellt die Tochterfirma von DaimlerChrysler einen Prototypen des Smart fortwo cng vor. Das Kürzel cng am Heck des Kleinwagens steht für ,compressed natural gas". Sollte der Prototyp in Serie gehen, hat der Fahrer an der Tankstelle fortan die freie Wahl zwischen Erdgas und Benzin.

Uneingeschränktes Platzangebot
Die smart-Ingenieure verbauen einen 12 Liter großen Benzintank und zwei 16 Liter fassende Erdgastanks im Unterboden des Hybriden. So wird das das ohnehin schon eingeschränkte Platzangebot im Kofferraum nicht noch weiter dezimiert. Lediglich eine Ladezustandsanzeige und der Schalter zum Wechsel zwischen den beiden Betriebsarten unterscheidet den Smart for two cng von einem herkömmlichen Modell. Der Wechsel zwischen den Betriebsarten soll selbst während der Fahrt äußerst harmonisch möglich sein.

Geringe Reichweite lässt noch Wünsche offen
Allerdings heißt es bei den Verbrauchswerten Nachsitzen für die Ingenieure aus Böblingen: ein Verbrauch von 4,7 Litern Benzin pro 100 Kilometern für ein nur 800 Kilo schweres Fahrzeug ist verbesserungswürdig. Auch der Erdgasantrieb ist mit 3,2 Kilogramm oder umgerechnet 7,3 Liter, pro 100 Kilometern nicht sparsamer. Bei einer insgesamten Reichweite von 393 Kilometern fährt der smart nur 138 Kilometer mit Erdgas und die restlichen 255 Kilometer mit Benzin.
(os)

Smart Prototyp cng