Ebenso wie das Camaro-Coupé soll auch das Cabrio in Serie gehen

Nach der 2006 vorgestellten Camaro-Coupé-Studie schiebt Chevrolet 2007 die offene Version des Concept-Cars nach. Der Cabrio-Prototyp wird im Rahmen der Detroit Motor Show vom 7. bis zum 21. Januar 2007 präsentiert.

Stoffverdeck und markantes Design
Wie das Coupé bietet auch die Cabriolet-Studie ein ausdrucksstarkes Design mit langer Fronthaube und kurzem Heck. Weitere optische Merkmale sind die markant gestalteten Scheinwerfer, die LED-Rückleuchten, der Heckspoiler mit integriertem dritten LED-Bremslicht und ein Tankverschluss im Renndesign. Die Lufteinlässe auf der Fronthaube zeigen sich von der Corvette Z06 inspiriert, von den klassischen Camaros wurden die Kiemen in den hinteren Kotflügeln adaptiert. Um das Stoffdach des Zweitürers unterzubringen, waren nur geringe Änderungen nötig: Lediglich der eloxierte Frontscheibenrahmen musste zur Aufnahme des Verdecks angepasst werden.

Studie im Farbton des 1969er-Camaro
Lackiert ist der offene Viersitzer im klassischen Perl-Orange, mit dem der Dreischicht-Lack jenen Farbton wieder aufnimmt, den es schon im Original 1969 gab. Zwei Zierstreifen in Grau-Metallic sollen zusätzliche Akzente setzen. Diese Interpretation der klassischen Farbgebung und die dunkel kontrastierenden Streifen sollen für ein zeitgemäßes Erscheinungsbild sorgen und auf die Wurzeln des Camaro verweisen.

Puristisches Design und helle Farben
Im Inneren zeichnet den Cabrio-Prototypen ein puristisches Design aus, das von Fahrzeugen der Muscle-Car-Ära wie dem ersten Camaro inspiriert wurde. Die Sitzflächen sind mit hellem Alcantara bezogen und werden von platin-farbenem Leder eingefasst. Die deutlich ausgeformten Rücksitzlehnen sind in schwarz gehalten. Die Verwendung heller Farbe ausschließlich für die Sitzfläche soll an klassische Innenräume im Pepita-Look erinnern.

Rundinstrumente und viel Aluminium
Bei der Instrumententafel nimmt das Cabrio den Stil der ersten Camaro-Generation – mit runden Instrumenten in quadratischen Vertiefungen – wieder auf. Die Zifferblätter haben weiße Skalen mit roten Zeigern. Die Oberflächen der Luftdüsen sind ebenso wie die Sitzversteller, die Gurtschlösser, die Schalthebel und die Pedale aus Aluminium. Der Motor wird über einen separaten Starterknopf zum Leben erweckt.

Aluminium-Motor mit acht Zylindern
Für den Vortrieb des Cabriolets soll ein V8-Motor sorgen. Vermutlich wie es sich dabei um den schon aus dem Coupé bekannten rund 400 PS starken Vollaluminium-Motor handeln. Die Kraft wird über ein Schaltgetriebe an die Hinterräder überträgt. Die Cabrio-Studie verfügt über 21-Zoll-Felgen an der Vorder- und 22-Zoll-Felgen an der Hinterachse. Diese sind vorne mit 275er- und hinten mit 305er-Reifen bezogen. Alle Räder sind einzeln aufgehängt.

Serienversion noch 2009 auf dem Markt
Chevrolet hat die Serienproduktion des Camaro bereits angekündigt: 2009 wird die Coupé-Version in den USA auf den Markt kommen. Die offene Variante soll noch im selben Jahr zu haben sein. Damit bietet die Cabrio-Studie schon einen deutlichen Ausblick auf den offenen Serien-Camaro – Modelljahr 2009.

Bildergalerie: Offener Männertraum