Die Rennstrecke bringt mit Promis Geld und bekommt selbst welches

Das wirtschaftliche Betreiben einer Rennstrecke ist eine komplizierte Sache. Porsche setzt sich jetzt mit finanzieller und materieller Unterstützung für den Erhalt der weltberühmten Nordschleife des Nürburgrings ein. Diese Nordschleife ist so beliebt und für einen Fahrzeugtest anscheinend so aussagekräftig, dass zum Beispiel General Motors Teile dieser Strecke in den USA nachgebaut hat. Porsche will jetzt die auch von Privatfahrern gerne genutzte Piste sicherheitstechnisch verbessern.

Neuer Aufprallschutz
Im Rahmen des Formel-1-Laufes auf dem Nürburgring vom 22. Juli 2007, übergab Wolfgang Dürheimer, Forschungschef bei Porsche, einen Scheck im Wert von 250.000 Euro an die Betreiber der Teststrecke. Außerdem stellen die Zuffenhausener kostenlos ihre Technologie für neue Anpralldämpfer zur Verfügung. Diese im Porsche-Testzentrum in Weissach entwickelten Dämpfer bestehen aus verschraubten Reifenstapeln mit Schaumkern. Sie sollen vor allen Dingen die Sicherheit in Bereichen mit beschränkten Auslaufzonen verbessern. Symbolisch übergab Dürheimer schon mal einen aus sechs Reifenstapeln bestehenden Aufpralldämpfer. Diese von der FIA geprüften Elemente müssen nach einem Aufprall nicht ausgetauscht werden, da sie sich selbstständig zurückverformen.

Charity-Gala mit Promis
Doch der Nürburgring ist auch für Geldeinnahmen gut. Mit der Unterstützung eines großen Promi-Auftriebs wurde die Sammeldose für den guten Zweck solange rumgereicht, bis 33.000 Euro drin waren. Im Glamour von verschwitzten Formel-1-Fahrern und zerfetzten Karbon-Karosserien schwelgten unter anderem Auto-Freak und Kultregisseur Quentin Tarantino (sein neuer Film ,Deathproof" ist gerade in den deutschen Kinos angelaufen), Ex-Fomel-1-Weltmeister Mika Häkkinen oder Dallas-Fiesling Larry Hagman. Moderiert wurde der Tanz der Eitelkeiten von Formel-1-Moderator Kai Ebel.

Bildergalerie: Porsche für Nürburgring