Drei Motorisierungen: Kombi-Mini debütiert in Frankfurt zur IAA

Die Mini-Familie bekommt Zuwachs: der Clubman ist da. Der neue Kombi-Mini wird auf der IAA vom 13. bis zum 23. September 2007 Premiere feiern. Ab dem 10. November 2007 steht der kleine Kombi dann bei den Händlern.

24 Zentimeter länger
Der Clubman ist 24 Zentimeter länger als die anderen Mini-Varianten und bietet einen um acht Zentimeter verlängerten Radstand. Das soll dem Platzangebot im Fond zugute kommen. Der Mini Clubman verfügt wahlweise über vier oder fünf Sitzplätze. Den Zustieg in den Fond erleichtert eine zusätzliche Tür, die hinten angeschlagene "Clubdoor" an der rechten Fahrzeugseite. Eine Besonderheit ist auch das Heck: Dort setzt eine zweiteilige Tür mit nach rechts und links öffnenden Flügeln Akzente. Wer bei diesen Türen an die Mini-Historie denkt, liegt genau richtig: Der Clubman präsentiert sich als Nachfolger des Morris Mini Traveller, des Austin Mini Countryman und des Mini Clubman Estate aus den 1960er-Jahren.

Ladevolumen 260 bis 930 Liter
Der Gepäckraum lässt sich dank der Hecktüren leicht beladen. Das Ladevolumen beträgt 260 Liter. Die Fondbank ist entweder teilweise oder komplett umklappbar. So kann der Laderaum bis zu 930 Liter erweitert werden. In einer optional verfügbaren Ausführung ist ein vollständig ebener Ladeboden zu haben. Auf Wunsch gibt es ein Sicherheitsnetz.

Kontrastierende Farbgebung
Die C-Säulen des Mini Clubman und der Stoßfänger werden andersfarbig lackiert und bilden auf diese Weise eine markante Türeinfassung. Die Farbgebung für die Hecktürumrahmung entspricht dabei jeweils der Dachlackierung, die beim Mini Clubman serienmäßig entweder in Silber oder Schwarz ausgeführt wird. Auf Wunsch ist für den Mini Clubman auch eine Dachlackierung in Wagenfarbe erhältlich.

Wie heiße Schokolade
Exklusiv für den Mini Clubman ist der Metallic-Farbton Hot Chocolate im Angebot. Insgesamt stehen 12 Karosseriefarben zur Auswahl. Im Innenraum können vier Farben und fünf Varianten der Colour Line miteinander kombiniert werden. Für die Sitze stehen alternativ zur jeweiligen Basisausführung für alle Modelle sowohl Stoff-/Leder- als auch Lederpolsterungen in unterschiedlichen Varianten zur Verfügung.

Cooper S: Vortrieb mit 175 PS
Zur Markteinführung wird der Kombi in drei Motorvarianten angeboten. Als Cooper S stürmt er, angetrieben von einem 1,6 Liter großen Vierzylindermotor mit Twin-Scroll-Turbolader, Benzin-Direkteinspritzung und einer Leistung von 175 PS an die Spitze der neuen Modellreihe. Darunter rangiert der 120 PS starke Cooper. Sein 1,6-Liter-Vierzylinder verfügt über eine vollvariable Ventilsteuerung.

4,1 Liter Verbrauch: Diesel mit 110 PS
In der Selbstzünder-Liste steht zum Marktstart der Mini Cooper D Clubman. Dessen 1,6-Liter-Dieselmotor liefert 110 PS bei 4.000 Touren. Der kleine Diesel soll mit 4,1 Liter auf 100 Kilometer besonders sparsam sein. Den CO2-Ausstoß beziffert der Hersteller mit 109 Gramm pro Kilometer. Die drei Motoren verfügen über alle im Modelljahr 2008 neu eingeführten Maßnahmen zur Verbrauchs- und Emissionsreduzierung. Dazu gehören die Bremsenergie-Rückgewinnung, die Auto-Start-Stop Funktion und eine Schaltpunktanzeige.

Cooper S: 16-Zöller ab Werk
Für die neue Generation des Mini wurde das Fahrwerk speziell abgestimmt und sportlich ausgelegt. Zur Serienausstattung gehören das Antiblockiersystem ABS, die elektronische Bremskraftverteilung EBD (Electronic Brakeforce Distribution), die Kurvenbremsregelung CBC (Cornering Brake Control) und die Dynamische Stabilitäts Control DSC einschließlich Berganfahrhilfe. Cooper und Cooper D rollen serienmäßig auf 15-Zoll-Rädern, der Cooper S stellt den Kontakt zum Boden mit 16-Zöllern her. Sie sind mit Runflat-Reifen bezogen, die auch bei Druckverlust eine Weiterfahrt ermöglichen.

Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung
Die elektromechanische Servolenkung EPAS (Electrical Power Assisted Steering) soll dem Fahrer zu einer exakten Rückmeldung über den Straßenzustand und die Fahrsituation verhelfen. Laut Hersteller agiert die Lenkung sportlich direkt, die Unterstützung erfolgt geschwindigkeitsabhängig. Der elektrische Servomotor wird aber immer nur dann aktiv, wenn eine Lenkunterstützung erforderlich beziehungsweise gewünscht ist.

Sechsgang-Automatik auf Wunsch
Ab Werk gibt es ein Sechsgang-Handschaltgetriebe, für jede der drei Modellvarianten steht auch ein Sechsgang-Automatikgetriebe zur Wahl. Das Automatikgetriebe bietet darüber hinaus die Option, manuell per Wippen am Lenkrad zu schalten.

Ab 19.900 Euro
Der Mini Cooper Clubman ist ab 19.900 Euro zu haben, der Cooper S ab 23.900 Euro. Der Diesel kostet 21.600 Euro.

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