Leonberger Tuner steigern die Leistung des SUV auf 620 PS

Die Leonberger Tuner von TechArt präsentieren auf der IAA vom 13. bis 23. September 2007 in Frankfurt auf Basis des Porsche Cayenne den neuen TechArt Magnum. Vom Vorgänger verkauften die Schwaben insgesamt mehr als 500 Exemplare.

Neue Schürzen für Front und Heck
Ein spektakuläres Aerodynamikpaket aus PUR-RIM-Kunststoff soll den Magnum aus der Masse hervor stechen lassen. Durch die geschwungenen Kotflügelverbreiterungen legt der Cayenne in der Breite um acht Zentimeter zu. Seitenschweller sorgen für einen fließenden Übergang zwischen den ausgeprägten Radhäusern. Passend dazu gestaltet TechArt neue Schürzen für Front und Heck, die dem Magnum ein noch markanteres Gesicht verleihen soll. Drei große, mit Lamellen aufgewertete Lufteinlässe im vorderen Stoßfänger versorgen den Kühler und die vorderen Bremsen mit der nötigen Frischluft. Die Heckschürze besitzt einen Diffusor, der den Auftrieb an der Hinterachse reduziert und den zwei verchromten Doppelendrohren der Sportauspuffanlage Platz bietet.

Bis zu 22 Zoll große Felgen
Komplettiert wird der Umbau durch maßgeschneiderte Räder und Reifen. Die größte Variante der Leichtmetallfelgen hat eine Größe von 22 Zoll. Die aufgezogenen 295er-Reifen vorne und die 335er-Pneus hinten sollen laut Hersteller Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h aushalten. Somit ist der Magnum auch für das Motortuning beim Cayenne Turbo gewappnet, das in seiner stärksten Ausprägung 620 PS leistet.

30 Millimeter tiefer durch Sport Modul
Mittels des Sport Moduls von TechArt lässt sich die Karosserie des SUV für den sportlichen Straßenbetrieb um 30 Millimeter absenken. Insgesamt umfasst der Verstellbereich vom tiefsten Niveau (Beladungsniveau) bis zum höchsten Niveau (Sondergeländeniveau) rund 110 Millimeter.

GTstreet mit 630 PS
Ein weiteres Highlight in der Modelpalette von TechArt ist der GTstreet. Er basiert auf dem Porsche 911 Turbo der aktuellen 997-Baureihe. Nach dem Motto ,Leistung ist nur durch noch mehr Leistung zu ersetzen" verpassten die Schwaben dem Turbo eine Leistungsspritze von 480 auf 630 PS bei 6.800 Umdrehungen pro Minute. Gleichzeitig steigt das maximale Drehmoment von 620 auf 820 Newtonmeter bei 4.500 Touren. Die Leistungssteigerung erreichen die Tuner durch den Einsatz von zwei speziellen Turboladern, einer neuen Airbox mit Sportluftfilter, Sportsaugrohren, einem Ladeluftkühler sowie einer Sportauspuffanlage. Mit einer Sprintzeit von 3,2 Sekunden auf Tempo 100 und einer Höchstgeschwindigkeit von 345 km/h etabliert sich der GTstreet unter den schnellsten Sportwagen der Welt. Zudem soll ein Getriebe mit verkürzten Schaltwegen die Kraft auf die 20-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Reifen der Breite 245 vorne und 325 hinten übertragen.

Frontschürze mit Karbon-Splitter
Um das Gesamtpaket des umgebauten 911 Turbo perfekt zu machen, sind eine Frontschürze mit Karbon-Splitter, um zehn Millimeter breitere Kotflügel an der Vorderachse und neu angepasste Seitenschweller verbaut. Auf dem Heck des Supersportlers thront ein verstellbarer Heckflügel, der den Auftrieb minimieren soll.

Tieferlegung um bis zu 25 Millimeter möglich
Zur Ausstattung des GTstreet gehört auch ein VarioPlus-Gewindefahrwerk, das auf dem elektronisch verstellbaren Dämpfungssystem PASM des 911 Turbo aufbaut. Es bietet die Möglichkeit das Chassis um bis zu 25 Millimeter individuell tiefer zu legen. Per Knopfdruck im Cockpit können die Dämpfereinstellungen ,Normal" und ,Sport" gewählt werden.

Kein Schnäppchen
Für den oben beschriebenen Magnum verlangen die Leonberger 210.000 Euro, der Karosserie-Umbau beginnt bei 20.000 Euro. Den GTstreet lassen sie sich mit mindestens 245.000 Euro bezahlen. Zum Vergleich: Ein serienmäßiger Porsche Cayenne Turbo kostet 108.617 Euro, ein 911 Turbo schlägt mit 137.058 Euro zu Buche.

Starker Magnum