Auf der New York Auto Show gehen die SUV-Premieren munter weiter

Chryslertochter und Geländespezialist Jeep stellt auf der New York Auto Show vom 14. bis 23. April 2006 den Jeep Patriot vor. Mit diesem Fahrzeug möchte Jeep den Markt der Kompakt-SUV's (Sports Utility Vehicles), auf dem sich viele junge Kunden tummeln, erobern.

Unverwechselbar
Die gute alte Jeep-Optik, längst selbst ein Markenzeichen, schimmert durch die neue Formgebung hindurch. Kräftiger Grill, nahezu glatte Frontscheibe und die runden Scheinwerfer bilden die zeitlosen Zutaten. Robust aber nicht martialisch schlüpft die Geländelimousine aus dem Osterei. Genau das soll die Kundschaft ansprechen, Charakter, der nicht nur auf den klassischen Jeep-Fahrer zugeschnitten ist. Als Grundlage für den Patriot diente der Jeep Compass.

Schlammkraft
Damit sich das Geländefahrzeug auch aus unbefestigtem Terrain herauswühlen kann, zerren 172 Pferde eines 2,4-Liter-Benziners an beiden Achsen. Standardmäßig sorgt ein Fünfgang-Schaltgetriebe für kontrollierten Fahrspaß. Ein stufenloses Automatikgetriebe kann optional geordert werden. Speziell für andere Länder wird ein Zweiliter-Turbodiesel mit Sechsgangschaltung aufgelegt. Dies ist insbesondere für Europa interessant, wo der Patriot Anfang 2007 erscheinen soll.

Raue Schale, feiner Kern
Niemand muss sich einen alten Kassettenrekorder in seinen Patriot legen. Der Jeep-Fahrer kann sich optional von einem Radio mit Sechsfach-CD-Wechsler beschallen lassen. An dieses kann der moderne Stadtmensch auch seinen MP3-Player anschließen. Die Sonne wird von getöntem Glas gefiltert. Übergepäck kann auf dem großen Dachgepäckträger festgezurrt werden. Ein serienmäßiges Schmankerl: Die Kofferraumbeleuchtung kann einzeln entnommen und als vollwertige Taschenlampe verwendet werden.

Mehr für die anderen
In den USA und Kanada wird der Patriot auch in einer limitierten Version auf den Markt rollen. Dann sind Klimaanlage, elektrische Fensterheber, eine geschwindigkeitsabhängige, fernsteuerbare Zentralverriegelung und elektrisch umklappbare Außenspiegel schon dabei. Außerdem stecken dann 17-Zoll-Alufelgen auf den Radnaben.

Mehr GEMA
In Deutschland sorgt die GEMA für Musikergehälter. In der Autobranche verbirgt sich dahinter die Global Engine Manufacturing Alliance, zu welcher DaimlerChrysler, Mitsubishi und Hyundai gehören. Diese GEMA hat auch den Motor für den neuen Patriot entwickelt. Steckt somit in diesem Jeep auch ein Stück Mercedes?
(gh)

Bildergalerie: Endlich da: Jeep Patriot