Conceptcar von Toyota-Tochter feiert auf der New York Auto Show Premiere

Toyotas Tochtermarke Scion ist bekannt für ihre jugendlichen Autos. Die Sportwagen-Studie tanzt da nicht aus der Reihe. Ganz im Gegenteil: Multimedia-Hightech im Innenraum und eine ausfahrbare Chillout-Zone machen das Conceptcar zum idealen Partymobil. Vorgestellt wird das Spaßauto auf der New York Auto Show vom 14. bis 23. April 2006.

Rennwagen mit Panorama-Ausblick
Das Design des Fuse wurde durch die GT-Rennwagen der japanischen Rennserie JGTC inspiriert. Das 4,42 Meter lange Konzeptfahrzeug soll von einem 2,4-Liter-Vierzylinder angetrieben werden. Ein üppig dimensionierter Kühlergrill und die schmalen Scheinwerfer in der sonst nahezu kanten- und eckenlosen Karosserie unterstreichen die sportliche aggressive Optik. Die Rundum-Frontscheibe garantiert einen Panorama-Ausblick und erinnert an einen Motorradhelm. Die Speichen der 20 Zoll großen Leichtmetallfelgen dienen durch die integrierten LED-Leuchten gleichzeitig als Blinker.

Integriertes Frischluft-Sofa im Heck
Ein echter Hingucker ist die Heckpartie der Scion-Studie. Im äußeren Kranz der verchromten Auspuffendrohren sind die Nebelschlussleuchten und das Rückfahrlicht untergebracht. Die vertikalen LED-Heckleuchten sind tief in der Karosserie versenkt und der Heckspoiler fährt automatisch aus. Um den Fuse für die amerikanische Jugend noch attraktiver zu gestalten, haben sich die Scion-Ingenieure etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Bei Bedarf öffnet sich die Heckklappe automatisch nach oben, der obere Teil des Stoßfängers fährt heraus und zieht aus dem Kofferraum eine gepolsterte Sitzgelegenheit an die frische Luft. Selbstverständlich fehlt in der Kuschelecke ein adäquates Boxensystem für den richtigen Sound genauso wenig wie eine Getränkekühlbox.


Futuristisches Cockpit ohne Instrumente
Das Cockpit der Designstudie präsentiert sich futuristisch schlicht. Die Steuerung des Zukunfts-Flitzers erfolgt über ein videocontroller-ähnliches Lenkrad mit Display. Darauf lassen sich sämtliche Funktionen und Fahrwerte ablesen, so dass keine weiteren Tachoinstrumente mehr verbaut werden müssen. Vor dem Beifahrer sind zwei LCD-Bildschirme angebracht, die wahlweise Videos oder gedownloadete Fotos abspielen. Auch hier besteht die Möglichkeit aktuelle Infomationen wie etwa Geschwindigkeit und Tachometerstand anzeigen zu lassen.

Innenraum per Knopfdruck veränderbar
Im Innenraum lassen sich drei verschiedene Arrangements der Sitze realisieren. Im Video-Modus dient der umgeklappte Beifahrersitz als Tisch oder als Fußbank. Die Mitfahrer im Fond können dann Videos schauen oder per Wireless LAN mit Freunden chatten. Im Driving-Modus schalten die Video-Bildschirme auf aktuelle Fahrinformationen um. Im Cargo-Modus werden alle Sitze außer dem Fahrersitz umgeklappt. So sollen auch größere Gegenstände problemlos transportiert werden können. Die verschiedenen Modi lassen sich per Knopfdruck wechseln. Ob die Studie als Serienfahrzeug gebaut werden soll, war von Scion nicht zu erfahren.
(os)

Bildergalerie: Scion: Zukunfts-Auto