SUV für die USA ist größer, stärker und komfortabler geworden

New York, 19. April 2006 &ndash Suzuki ist in Europa eher für Kleinwagen und günstige Geländeautos bekannt. In den USA hingegen baut Suzuki ein ausgewachsenes SUV für sieben Personen. Das XL-7 getaufte Mehrzweckauto hat jetzt einen Nachfolger bekommen, der vom 14. bis 23. April 2006 Weltpremiere auf der New York Auto Show hat.

Eigenständiges US-Topmodell
Der XL-7 ist das eigenständige Topmodell der American Suzuki Motor Corporation (ASMC). Der Vorgänger des US-Autos war dem europäischen Grand Vitara noch wie aus dem Gesicht geschnitten, der Neue hebt sich deutlich ab. Nur Dachlinie und Motorhaube erinnern an dden kürzlich renovierten Grand Vitara. Beim US-Vetter ist jedoch alles etwas größer ausgefallen: Mit einer Länge von 4,99 Metern ist der XL-7 einen halben Meter länger als der europäische Grand Vitara in Fünftürer-Version.

Mehr von allem: Größer, stärker, komfortabler
Auch zum alten XL-7 ist der Längenzuwachs bemerkenswert: Der XL-7 ist 13 Zentimeter länger und fünf Zentimeter breiter. Das erfordert einen stärkeren Motor. Und der V6 legt mit 3,6 statt bisher 2,7 Liter gleich um 66 PS zu. Dennoch gibt Suzuki einen Verbrauch von umgerechnet rund zehn Litern für den Highway-Betrieb an. In der Stadt soll das SUV 13,1 Liter als Fronttriebler und 13,8 Liter als Allradler konsumieren.

Kein Verkauf in Europa geplant
War der Vorgänger seit 2002 als Grand Vitara XL-7 in Deutschland zu haben, so plant Suzuki derzeit keinen Verkauf des neuen Modells in Deutschland. Die Preise in den USA sollen umgerechnet zwischen 17.500 und 22.400 Euro liegen.
(ao)

Bildergalerie: Suzuki: Neuer XL-7