Die heißesten Spy-Shots des noch geheimen kleinen Bruders der M-Klasse

Offiziell gibt es ihn noch gar nicht. Der heimliche Geländezwerg Mercedes MLK wird jetzt zu ersten Tests an die Frischluft gelassen. Allerdings wartet er, wenn überhaupt, nur im Lazarett-Look auf. Abgeklebt und getarnt schleicht der Under-Cover-Wagen durchs Unterholz.

Baby-Geländewagen
Einige sehr konkrete Vermutungen zum Mercedes MLK sind allerdings schon bekannt. Dazu gehört zum einen die vermeintliche Bezeichnung MLK. Der Arbeitstitel bei DaimlerChrysler soll SUT 204 lauten. Zum anderen wird das On-Road-Fahrzeug auf der kommenden Mercedes-C-Klasse basieren. Das lässt auf eine Länge von etwa 4,50 Metern schließen. Damit wird der Kleine zirka 30 Zentimeter kürzer sein, als die M-Klasse-Fahrzeuge.

Breite Motorenpalette
Dem neuen Sports Utility Tourer kann ein breites Motorenspektrum eingepflanzt werden. Los geht's beim 2,2-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor. Darüber stehen die Sechszylinder-Varianten 230, 280 und 350 bereit, dem Mini-SUV Dampf zu machen. Besonders die Amerikaner wird es freuen, dass auch ein V8 im Motorraum Platz finden dürfte. Als mögliche Krone der Motorisierung wird der 6,3-Liter-AMG mit 510 PS gehandelt.

Was wohl drin sein wird
Auf alle Fälle wird Mercedes dem MLK einen Allradantrieb verpassen. In Frage kommt hier die bekannte 4matic mit zentralem Differenzial. Ob das kleine SUV mit dem Geländepaket Offroad-Pro, wie die M-Klasse angeboten wird, ist noch nicht entschieden. Aus der neuen S-Klasse soll der kompakte Geländewagen das neue Sicherheitssystem Pre-Safe übernehmen, welches vor einem möglichen Unfall automatisch die Gurte strafft, die Sitze aufrichtet und die Scheiben schließt.

Gegner von morgen
Frisch aus dem Ei gepellt wird der MLK sofort dem harten Wind der Konkurrenz ausgesetzt sein. Er tritt vor allem gegen Deutschlands meistverkauften SUV, den BMW X3, an. Außerdem wird zu diesem Zeitpunkt auch der kleinere Bruder des Audi Q7, der dann ebenfalls neue Q5, in den Markt beißen.

Orte und Zahlen
Im Frühjahr oder Sommer 2008 hat das Warten ein Ende. Dann werden 40.000 Stoppelhopser pro Jahr in Bremen vom Band rollen. Als Einstiegspreis wird gegenwärtig über die Summe von 36.000 Euro spekuliert.
(gh)

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