BMW steht bei der Erfindung von abgefahrenen Umwelt-Studien nicht abseits

Die globale Erwärmung erschreckt zunehmend. Durch das Treibhausgas CO2 wird sie zumindest beschleunigt. Der Mini BioMoke von BMW soll sich der CO2-Herausforderung nachhaltig stellen.

Selbst ist der Fahrer
Das Design des auf hochbeinig umschaltbaren BioMoke musste mit vielen ungewöhnlichen Einflüssen fertig werden. Zum einen strömten Hot-Rod-Elemente (Hot Rods sind aufgemotzte Oldtimer) in den Wagen, zum anderen wirkte die Aura kalifornischer Fertighäuser auf das Fahrzeug. Das merkt man spätestens beim Auspacken: Der BioMoke kommt als klassisches Kit-Car daher. Der Käufer muss den Wagen selbst zusammenbauen. Dies soll das Verhältnis zum Fahrzeug prägen. Ein Antrieb ist nicht im Lieferumfang enthalten. Der stolze Eigentümer kann sich für ein neues, umweltschonendes Aggregat entscheiden, oder einen gebrauchten Motor noch ein wenig weiter benutzen.

In der Haut sitzt die Brut
Die Außenhülle des BioMoke besteht aus einem Sandwich-Paneel, welches komplett kompostierbar ist. In diesem Stück Umweltfreudlichkeit warten ein paar Palmensamen nur darauf, endlich auskeimen zu können. Nach Verrottung und Pflanzenaufzucht soll dann der enstandene Palmenwald den CO2-Ausstoß des BioMoke wieder auffressen. Der unverrottbare Rest des halboffenen Gelände-Buggies kann dann für ein neues BioMoke verwendet werden.

Echter Vorfahr
Der originale Mini Moke wurde schon in den Sechzigern gebaut. Als Militärfahrzeug konzipiert, scheiterte er jedoch wegen zu geringer Bodenfreiheit und schwacher Zuladungsmöglichkeiten. Aber bei der Jugend kam der Wagen prima an und wurde zum Kultmobil, was wohl auch am Auftritt des Mini Moke im James-Bond-Film ,Man lebt nur zweimal" lag.

Bildergalerie: Kleiner Palmengarten