Die Volkswagen-Studie Nanospyder bringt Licht ins Dunkel der Zukunft

Um ein in Umweltdingen und Performance vorbildliches Auto auf die Beine stellen zu können, will VW in Zukunft die Nanotechnologie bemühen.

Milliardstel-Spinne
Der VW Nanospyder soll das Nonplusultra in Sachen Recyclingfähigkeit darstellen. Warum? Weil ein komplett aus Nanoteilchen bestehendes Fahrzeug sich wieder zu mikroskopisch kleinen Bauteilen zerlegen lässt. Nanopartikel bestehen aus dem Verbund weniger bis einiger tausend Atome, ihre Größe wird in Nanometern angegeben. Ein Nanometer ist ein milliardstel Meter.

Angriff der Mikro-Maschinen
Billionen von winzigen Nanomaschinen, welche im Durchmesser nicht größer als einen halben Millimeter sind, werden sich in einem so genannten Nanotank zum Fahrzeug zusammensetzen. Auf diese Weise will VW Autos mit optimierter Struktur, minimalem Gewicht und nie erreichter Sicherheit wachsen lassen.

Poröse Sicherheit
Die Sicherheit könnte mithilfe von neuartigen Knautschzonen erreicht werden. Durch den Nanopartikel-Aufbau ließe sich nämlich die Dichte der Bauteile variieren. Über eingebaute Sensoren sollen Nanotmaschinen drohende Kollisionen melden und dann das Fahrzeug an den richtigen Stellen verstärken oder etwas weicher machen, um so ein Überleben der Insassen zu sichern.

VW Nanospyder