Bivalenter Antrieb soll die Umwelt schonen und die Betriebskosten senken

Fiat erweitert die Panda-Baureihe um eine Erdgas-Version. Das neueste Modell heißt – das ist kein Schreibfehler – Panda Panda und soll durch seinen bivalenten Antrieb besonders umweltfreundlich sein. Der Erdgas-Panda soll die Umwelt schonen, die Betriebskosten senken und schränkt durch seine innovative Unterflurtechnik den Nutzen des kompakten Modells für Insassen und Gepäck nicht ein.

Wahlweise Erdgas- oder Benzinbetrieb
Der neue Fiat wird von einem aus anderen Modellen der Baureihe bekannten 1,2-Liter-Vierzylinder-Motor angetrieben, der durch seine bivalente Auslegung wahlweise mit Erdgas oder Benzin betrieben werden kann. Er leistet im Gasbetrieb 52 PS und mit Benzin betrieben 60 PS. Der Vierzylindermotor, dessen Gesamtbauweise unverändert blieb, verfügt über zwei separate Leitungssysteme und soll in Verbindung mit einer sequenziell getakteten Multipoint-Einspritzung im Benzin- wie im Erdgasbetrieb die gleiche Laufkultur aufweisen.

750 Kilometer Reichweite
Der umweltfreundliche Antrieb verleiht dem Fiat Panda Panda eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h im Erdgas-Betrieb beziehungsweise 148 km/h im Benzin-Betrieb. Der Verbrauch beträgt im Erdgasbetrieb auf 100 km 4,2 Kilogramm Erdgas beziehungsweise 6,2 Liter auf 100 Kilometern im Benzinbetrieb. Beim Ausnutzen beider Tankfüllungen (13 Kilogramm Erdgas, 30 Liter Benzin) beträgt die Reichweite rund 750 Kilometer.

Innovative Unterflurtechnik
Der Fiat Panda Panda ist das erste Fahrzeug seiner Klasse mit Unterflurtechnik. Möglich macht dies die Plattform des Fiat Panda 4x4, auf der die neue Version der Baureihe aufbaut. Sie erlaubt durch ihre Struktur die Unterbringung der beiden Erdgastanks unter dem Fahrzeugboden. Die beiden Gasflaschen beeinträchtigen durch ihre Unterbringung weder das Fahrverhalten noch den Platz für Passagiere und Gepäck.

Optisch kaum ein Unterschied
Grundsätzlich ist der Fiat Panda Panda auf Erdgasbetrieb ausgelegt. Der Fahrer kann aber jederzeit mit einem Schalter am Armaturenbrett auf Benzinbetrieb umgeschaltet werden. Wenn die Gasflaschen leer sind, wird automatisch auf Benzinbetrieb umgeschaltet. Dies gilt ebenfalls für einige Sekunden beim Anlassen des Motors nach dem Tanken, um Schäden an den im Normalfall selten genutzten Benzin-Einspritzdüsen zu vermeiden. Außer einer Erdgasvorratsanzeige, dem Umschaltknopf von Gas- auf Benzinbetrieb innen sowie einem Gasfüllstutzen neben dem herkömmlichen Tankstutzen unterscheidet sich der Fiat Panda Panda nicht von den anderen Modellen der Baureihe. Das neue Modell steht ab sofort zu einem Preis ab 13.430 Euro bei den Händlern.

Bildergalerie: Panda mit Erdgas-Antrieb