Südkoreaner zeigen Sport-Crossover HCD10 Hyundai Hellion Concept

Hyundai stellte unlängst den Prototypen eines Sport-Crossover-Fahrzeugs vor. Der HCD10 Hyundai Hellion Concept soll mit einer Mischung aus Sportlichkeit, Komfort und Geländegängigkeit einen Vorgeschmack auf zukünftige Geländefahrzeuge der Südkoreaner geben.

Sicherheitskäfig und Stoffdach
Das Grundgerüst der Studie besteht aus einem Sicherheitskäfig. Dessen drei ultraleichte Rippen kreuzen im Dachbereich einen in Fahrzeugrichtung verlaufenden Längstträger. Diese Konstruktion soll nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch optisch die Steifigkeit der Karosserie zum Ausdruck bringen. Darüber ist ein abnehmbares Soft-Top im Tarnmuster gespannt. So soll sich das Fahrzeug schnell in einen offenen Gelände-Sportler verwandelt lassen.

Muskulöser, breitschultriger Auftritt
Das Design wird maßgeblich durch die kurzen Überhänge an der Front und dem Heck bestimmt. Diese sollen den Hellion auch große Böschungswinkel meistern lassen und so dessen Geländegängigkeit erhöhen. Die weit ausgestellten Kotflügel kontrastieren stark mit den nach innen gezogenen Türen, dies verleiht dem HCD10 Hellion ein muskulöses, breitschultriges Auftreten. Unter den mächtigen Kotflügeln sitzen 20-Zoll-Leichtmetallfelgen. Dank Teflonüberzug sollen diese auch grobe Geländeeinsätze unbeschadet überstehen.

Front mit aggressiver Ausstrahlung
Die Front des Hellion soll bereits einen Ausblick auf das Gesicht eines zukünftigen Hyundai-Geländefahrzeugs geben. Die entlang der Motorhaube lang gezogenen Scheinwerfer und die darauf wie kleine Hörner aufgesetzten Blinkleuchten verleihen der Studie einen bösen Blick, die aggressive Ausstrahlung wird durch die in die Motorhaube eingelassene Lufthutze noch unterstrichen. Ein farblich abgesetzter Alluminium-Unterfahrschutz unterstreicht die Geländeambitionen des Südkoreaners.

Heck mit aufgesetzten Rücklichtern
Das aggressiv-robuste Design setzt sich am Heck mit vielen Rundungen fort. Auch die Rücklichter sind nicht in die Karosserie integriert, sondern sitzen wie zwei kleine Flügel auf den hinteren Seitenfenstern der Studie. Zwischen Stoßstange und Aluminium-Unterfahrschutz sind die zwei Auspuff-Endrohre eingelassen. Dies soll dem Fahrzeug ein in sich geschlosseneres Erscheinungsbild verleihen.

Abnehmbare Rucksäcke als Stauraum
Das Tarnmuster des Daches findet sich im Innenraum in den Bezügen der vier Sportsitze wieder. Strahlendes Weiß und zahlreiche Aluminium-Applikationen stehen im Kontrast zu dem ansonsten in Schwarz gehaltenen Interieur. An den Sitzen befestigte Staufächer verwandeln sich via Knopfdruck in voll funktionsfähige Rucksäcke. Weiterer Stauraum findet sich unter anderem in der lang gezogenen Mittelkonsole.

Monitore samt Internetzugang
Ein in den Instrumententräger eingelassenes Informations-Display bietet einen Überblick über alle Daten der Klimaanlage, des Radios, des Bordcomputers oder des Navigationssystems. Die Funktionen werden über eine – einer Computer-Maus ähnelnden – Bedieneinrichtung im Armaturenträger gesteuert. In die Dachkonsole der Studie ist ein ausklappbarer LCD-Monitor für die Fondpassagiere integriert. Das Fahrzeug besitzt außerdem einen W-Lan-Internetzugang. Anstelle von Cupholdern bietet der Hellion in das Fahrzeug integrierte Wasserspender. Deren wiederauffüllbare Tanks sind in den Sitzen untergebrachten. Getrunken wird über Schläuche. Dank freier Hände soll sich der Fahrer so besser auf den Verkehr konzentrieren können.

Dieseltriebwerk und Shift-by-Wire
Unter der nach vorne öffnenden Motorhaube werkelt ein drei Liter großer Diesel mit sechs Zylindern in V-Form. Das CRDi-Triebwerk leistet knapp 240 PS und 450 Newtonmeter Drehmoment. Die Leistung wird über eine Sechsgang-Automatik an alle vier Räder geleitet. Geschaltet wird elektronisch – dank Shift-by-Wire-Technologie.

Sportiver Crossover