Wenn österreichische Tuner auf einen französischen Kleinwagen treffen

Dass die alpenländische Tuningschmiede Königseder nicht nur PS-schwangeren Ami-Schlitten zu mehr Präsenz verhelfen kann, stellen die Österreicher mit einem aufgemotzten Renault Clio unter Beweis. Der serienmäßig schon dezent-sportliche Wagen wird – mit einem Body-Kit bedacht – zu einer kleinen Rennsemmel.

Race-Look für den Clio
Die Front wird durch die geänderte Frontschürze im Race-Look mit einem großen Lufteinsatz, angedeuteten Spoilerlippen und integrierten Nebelscheinwerfern bestimmt. Ein besonderes optisches Highlight setzen die Scheinwerferblenden: Sie überdecken das komplette obere Drittel der Beleuchtungseinrichtung und flankieren als knapp zwei Zentimeter hohe Nase die gesamte Motorhaube bis zum Beginn der Windschutzscheibe. Im Bereich der Blinkleuchten wurde eine kleine Aussparung gelassen.

Seitenschweller und Heckflügel
Ein Satz Seitenschweller sorgt für eine optische Tieferlegung des Fahrzeugs, ist jedoch vorerst nur für den dreitürigen Clio erhältlich. Die glatte Heckschürze integriert sich nahtlos in das Design und lässt den kleinen Franzosen wie aus einem Guss erscheinen. Ein üppig dimensionierter Heckflügel unterstreicht die sportlichen Ambitionen des Kleinwagens.

Mit Chip auf 130 PS
Die serienmäßigen 105 PS des 1,5-Liter-Diesel-Motors steigern die Tuner dank Chip auf 130 Pferdestärken. Das Drehmoment steigt um 40 auf 280 Newtonmeter. Für 660 Euro kommen Clio-Fahrer in den Genuss der Leistungssteigerung. Für die Verbindung zum Asphalt sorgen 18-Zoll-RSV-Leichtmetallfelgen von Kahn. Eibach-Tieferlegungsfedern senken die Karosserie um 30 Millimeter ab und sollen sportliches Handling garantieren. Der Komplettbausatz für die dreitürige Variante kostet mindestens 1.920 Euro. Darin sind 20 Prozent österreichische Mehrwertsteuer inkludiert.

Bildergalerie: Clio von Königseder