Mit neuer Sicherheitstechnik ins Modelljahr 2007

Drei komplett neu entwickelte Motoren, verbesserte Sicherheit und umfangreichere Serienausstattung begleiten den Mercedes CLS ins Jahr 2007.

Piezo-Direkt
Im seit 2004 auf dem Markt umherfahrenden viertürigen CLS-Coupé kommt der weltweit erste Benzinmotor mit Piezo-Direkteinspritzung und strahlgeführtem Brennverfahren zum Einsatz. Der 292 PS starke V6-CLS-350-CGI-Motor schneidet sich gleich ein zehn Prozent kleineres Stück aus dem Kraftstoffschinken. Laut Mercedes ist der thermodynamische Wirkungsgrad des Triebwerks deutlich besser als bei den bisherigen Brennverfahren. Mit einer Tankfüllung kann das elegante Fahrzeug zirka 870 Kilometer zurücklegen.

So wirkts
Das CGI-Aggregat (Stratified-Charged Gasoline Injection) versorgt seine Brennräume binnen Sekundenbruchteilen mehrfach mit Treibstoff. Auf diese Weise werden Gemischbildung und Verbrennung und somit auch der Verbrauch verbessert. Die flinken Piezo-Injektoren öffnen ihre Düsenspitzen nach außen und bilden dabei einen nur wenige Mikrometer großen Spalt. Dieser formt den Kraftstoffstrahl, welcher sich dann kegelförmig im Verbrennungsraum ausbreiten kann. Die nur Millisekunden langen Schaltzeiten der Piezo-Injektoren ermöglichen die benötigte Mehrfacheinspritzung pro Takt auch im Magerbetrieb. Dieser Magerbetrieb ist auch bei Geschwindigkeiten von über 120 km/h möglich.

Mehr Drehmoment
Zwei neue Achtzylinder-Motoren haben die Ingenieure aus Stuttgart auch noch in den Korb gelegt. Dem CLS 500 wird das 388 PS starke V8-Triebwerk aus der S-Klasse unter den Rock gesetzt. Dessen maximales Drehmoment liegt mit 530 Newtonmetern 15 Prozent über dem des Vorgängermodells. Der Spurt von null auf hundert gelingt jetzt in 5,4 Sekunden. Auch AMG mischt wieder mit. Der CLS 63 AMG protzt mit einem 514 PS starken V8-Sauger. Auch seinem V6-Dieselmotor hat Mercedes heißer gemacht. Das maximale Drehmoment steigt um 30 Newtonmeter auf 540 Newtonmeter. Die Gewalt aller CLS-Motoren wird serienmäßig durch die 7G-Tronic-Automatik verarbeitet.


Mehr Sicherheit
Das schon aus der S-Klasse bekannte Pre-Safe-Insassenschutzsystem wird jetzt auch im CLS verbaut. Wenn dieses System einen bevorstehenden Unfall vermutet, verstellt es im Fahrzeug blitzschnell relevante Einstellungen: Die Gurte werden gestrafft, der Beifahrersitz wird in eine günstige Position gebracht und Seitenscheiben sowie Schiebedach werden geschlossen. Die Kopfstützen werden durch das so genannte Neck-Pro-System im Falle eines Crashs dazu gebracht, innerhalb von Millisekunden nach vorne zu fahren, um das Risiko eines Schleudertraumas zu verringern.

Mehr Licht
Um Auffahrunfällen vorzubeugen, hat jetzt auch der CLS blinkende Bremsleuchten. Dank schnellerer Bremsreaktionen des nachfolgenden Fahrers könnte sich der Bremsweg um bis zu 5,5 Meter verkürzen. Außerdem wird jetzt Adaptive Brake serienmäßig in die CLS-Modelle verpflanzt. Notbremsen bei Nässe und Anfahren am Berg sollen jetzt deutlich besser klappen. Der Preis des aufgewerteten CLS 320 CDI bleibt bei 56.434 Euro. Je nach Ausstattung und Modell geht es dann aufwärts bis 101.094 Euro.
(gh)

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