Die Hälfte der Fahrzeuge schafft die Untersuchung nicht im ersten Anlauf

Der technische Überwachungs-Verein TÜV wertet regelmäßig die Prüfberichte aller in den Filialen zur Hauptuntersuchung vorgeführten Fahrzeuge aus und fast die ermittelten Daten in einem Jahresbericht zusammen. Der aktuelle TÜV-Report 2007 kann mit positiven Ergebnissen aufwarten: Die Quote der erheblichen Mängel ging leicht zurück, die zwei besten Fabrikate stammen aus Deutschland.

Opel Meriva und Ford Fusion vorne
Die wenigsten Mängel in der Kategorie der zwei bis drei Jahre alten Fahrzeuge wurden beim Opel Meriva festgestellt, dicht gefolgt vom Ford Fusion. Die durchschnittliche Quote der erheblichen Mängel aller 186 geprüften Modelle sank von 18,9 im Vorjahr auf aktuell 18,2 Prozent.

Ergebnis stellt nicht zufrieden
Auch wenn die Quote der erheblichen Mängel zurückgegangen ist, ist Dr. Klaus Brüggemann, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Verbandes der technischen Überwachungsvereine VdTÜV, mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden. Die Anzahl der erheblichen Mängel befindet sich laut Brüggemann immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Hochgerechnet auf den Gesamtbestand sind in Deutschland etwa 8,3 Millionen Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln unterwegs.

Sieben Millionen Hauptuntersuchungen
Im Verlauf des Jahres 2006 hat der TÜV rund sieben Millionen Hauptuntersuchungen ausgewertet. Nur rund 48,3 Prozent aller Fahrzeuge erhielten die Plakette ohne Beanstandung, immerhin 33,5 Prozent fielen mit leichten Mängeln auf. Die restlichen 18,2 Prozent mussten wegen erheblicher Mängel in die Werkstatt.

Deutsche PKW vorn
Deutsche Fahrzeuge haben im TÜV-Report 2007 so gut wie schon lange nicht mehr abgeschnitten. Auf den ersten zehn Plätzen aller fünf Altersklassen finden sich Modelle deutscher Hersteller wieder, gefolgt von japanischen Marken. Dass es sich bei den Spitzenreitern Meriva und Fusion um Autos für jedermann und nicht um Nobelkarossen handelt, wurde hierbei als besonders positives Zeichen herausgestellt.

Deutsche Pkw vorn