3,40 Meter langes Mikrocar hat eine Reichweite von 130 bis 160 Kilometer

Mitsubishi zeigt auf der IAA vom 13. bis 23. September 2007 in Frankfurt den i-EV, ein Elektrofahrzeug auf Basis des "i". Bei Letzterem handelt es sich um einen nur 3,40 Meter langen Kleinstwagen, der in Japan bereits auf dem Markt ist.

Nur wenige Karosserieänderungen
Die Umrüstung des konventionell angetriebenen Mitsubishi "i" zum Elektrofahrzeug machte nur wenige Änderungen an der Karosserie erforderlich: So wird die Lithium-Ionen-Batterie anstelle des Kraftstofftanks eingebaut, während ein kompakter, in Mittelmotor-Konfiguration angeordneter Elektromotor den Platz des sonst verwendeten Benzinmotors besetzt. Er hat eine Leistung von 64 PS; das maximale Drehmoment liegt bei 180 Newtonmeter. Angetrieben werden die Hinterräder. Das Mittelmotor-Konzept schafft mehr Platz für Passagiere und Antriebskomponenten. So ist Platz für eine Batterie, die ausreichende Kapazität für den alltäglichen Bedarf liefert. Die Batterie lässt sich auch an der Steckdose aufladen.

Reichweite von 130 bis 160 Kilometer
Die Fahreigenschaften sollen denen des Benziner-Pendants teilweise sogar überlegen sein. Denn der Elektroantrieb generiert nicht nur ein höheres Drehmoment, sondern läuft auch leiser und vibrationsärmer. Das Auto schafft bis zu 130 km/h. Die Forschungsversion fährt 130 bis 160 Kilometer pro Ladung.

Erprobung bei Energieversorgern
Zum Einsatz kommt der i-EV in verschiedenen Forschungsprojekten, die das Unternehmen seit November 2006 gemeinsam mit japanischen Energieversorgern unterhält. Mitsubishi stellt Fahrzeuge für Feldtests zur Verfügung und analysiert die gesammelten Erfahrungs- und Messwerte. Für den Herbst 2007 sieht das Gemeinschaftsprogramm den Start von Flottentests in Japan vor, um Alltagstauglichkeit, Akzeptanz und Marktfähigkeit des Autos zu prüfen.

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