Bislang stärkstes Modell der Marke kommt im April 2008

Audi wird auf der IAA vom 13. bis 23. September 2007 das bislang stärkste Serienmodell aus Ingolstadt präsentieren: Der neue RS 6 Avant leistet 580 PS bei einem Drehmoment von 650 Newtonmeter. Verantwortlich für diese Kraft ist das neu entwickelte V10-Triebwerk mit FSI-Direkteinspritzung und Biturbo-Aufladung. Der Marktstart des Kombi-Boliden wird im April 2008 sein.

Mit den Fahrleistungen eines Supersportwagens
Dieses 5,2-Liter-Aggregat ermöglicht dem Audi RS 6 Avant die Fahrleistungen eines Hochleistungs-Sportwagens. So vergehen für den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h 4,6 Sekunden, nach 14,9 Sekunden ist die 200-km/h-Marke erreicht. Erst bei 250 km/h wird der Vortrieb elektronisch abgeregelt. Auch das Leistungsgewicht passt zu einem Sportwagen der ersten Liga, schließlich braucht bei einem Fahrzeuggewicht von 2.025 Kilogramm jedes PS des RS 6 Avant nur 3,5 Kilogramm zu bewegen.

Tiptronic mit extrem kurzen Schaltzeiten
Im neuen RS 6 Avant werden die Gänge mittels sechsstufiger Tiptronic gewechselt. Hydraulik und Steuerung sind auf extrem kurze Schaltzeiten optimiert und die Übersetzungsverhältnisse wurden angepasst. Die enorme Kraft des flotten Ingolstädter wird durch einen permanenten Allradantrieb auf die Straße übertragen. Auf Wunsch können die serienmäßigen Endschalldämpfer durch eine Sportabgasanlage ersetzt werden.

Fahrwerk für Performance und Komfort
Das Fahrwerk des Audi RS 6 ist konsequent auf eine maximale fahrdynamische Performance ausgelegt, die dennoch genügend Komforteigenschaften auf langen Strecken bieten soll. Verantwortlich hierfür ist die serienmäßige Dynamic Ride Control DRC. Dieses System reduziert die Nick- und Wankbewegung um die Längs- und Querachse des Fahrzeugs. Die Stoßdämpfer sind jeweils diagonal über zwei Ölleitungen und zwei Steuerventile miteinander verbunden. Durch Karosseriebewegungen – etwa das Wanken in einer schnell durchfahrenen Kurve mit Bodenwellen – entstehen hier Ölströmungen, die eine zusätzliche Dämpfungskraft bewirken. Auf Wunsch lässt sich die DRC durch eine dreistufig verstellbare Dämpferkennung ergänzen. Damit wird das Handling individualisierbar, je nach persönlicher Vorliebe oder gewählter Fahrstrecke.

Keramikbremsen für den Ausnahme-Athleten
Ein Ausnahmeathlet wie der RS 6 Avant braucht eine extreme Bremsanlage. Serienmäßig besitzt der Ingolstädter Stahlscheiben im 19-Zoll-Format, optional ist in Verbindung mit 20-Zoll-Rädern eine Keramikbremsanlage lieferbar: Ihre Scheiben haben einen Durchmesser von 420 Millimeter vorne und 356 Millimeter hinten. Die serienmäßigen 19-Zoll-Räder im Zehn-Speichen-Design tragen Reifen der Größe 255/40 R 19, die optionalen 20-Zöller sind bereift mit 275/35 R 20.

Mit LED-Tagfahrlicht
Das Hochleistungs-Triebwerk braucht viel Luft zum Atmen und zur Kühlung. Das zumindest signalisiert der Singleframe-Kühlergrill in matter Aluminium-Optik mit einem hochglänzend schwarzen Schutzgitter im Rautendesign. Neben dem Bi-Xenon-Fahrlicht, optional mit der Kurvenlichtfunktion ,adaptive light", sind hier die Halogen-Nebelscheinwerfer integriert, um in der Frontschütze Platz für zusätzlichen Luftdurchsatz zu schaffen. Einen besonderen Akzent setzt das Tagfahrlichtband in Leuchtdiodentechnik: Jeweils zehn LED am unteren Rand der Scheinwerfer-Einheit leuchten den richtigen Weg. Die Heckleuchten sind ebenfalls weitgehend in LED-Technik ausgeführt.

Gewichtsersparnis durch Aluminium
Das Heck des Audi RS 6 wird durch die ovalen Endrohre der Abgasanlage und die Schürze in Diffusor-Optik charakterisiert. Ein Dachkantenspoiler schließlich komplettiert den aerodynamischen Feinschliff. Die Seitenlinie ist geprägt von den weit ausgestellten Radhäusern. Die vorderen Kotflügel sind aus Gewichtsgründen ebenso wie die Motorhaube aus Aluminium gefertigt.

Bildergalerie: Der neue Audi RS 6 Avant