Der Umwelt-Umbau für etwa 500 bis 800 Euro erhöht den Wiederverkaufswert

Bei der Dieselpartikelfilter-Nachrüstung ist der Volkswagen-Konzern mit einem umfangreichen Angebot auf verstärkte Nachfrage eingestellt. Die Servicebetriebe bieten für nahezu alle Baureihen Dieselpartikelfilter an. Sie sind langzeiterprobt sowie individuell für jedes Modell und seine Motorisierung speziell entwickelt und abgestimmt.

Geringere Rußemissionen
Allerdings reduzieren die Nachrüstlösungen den Partikelausstoß wesentlich weniger als Filter, die mit dem Fahrzeug ausgeliefert werden. Während Autos mit Filter ab Werk den Ruß fast völlig zurückhalten, emittieren Diesel mit Nachrüst-Filter noch bis zu 30 Prozent davon – je nach Modell und Fahrweise. Die Umwelt freut sich dennoch, und der Geldbeutel auch. Denn die Nachrüstung wirkt sich auf den Wiederverkaufswert eines gebrauchten Fahrzeugs vorteilhaft aus.

Auch der Kat wird erneuert
Für Fahrzeuge, die älter als fünf Jahre oder mehr als 80.000 Kilometer gelaufen sind, fordert der Gesetzgeber bei der Dieselpartikelfilter-Nachrüstung grundsätzlich auch den Austausch des Katalysators. Daher bietet Volkswagen für die meisten Fahrzeuge in dieser Altersgruppe so genannte Kombi-Systeme an. Hier ist der Oxydationskatalysator bereits im nachzurüstenden System integriert und im Komplettpreis enthalten. Im Unterschied zu anderen Angeboten im Markt muss der Kat hier nicht separat erneuert werden.

Günstigere Nachrüstung von neuen Modellen
Die Preise für die modellspezifische Nachrüstung beginnen bei 648 Euro zuzüglich Einbau und Kleinteile. Alles zusammen kommt man etwa beim Golf IV mit Emissionsklasse Euro III auf 736 Euro. Günstiger kommen Eigner von neueren Autos weg. Der Sondertarif gilt für Modelle, die nach dem 1. November 2004 produziert sowie nach dem 1. Mai 2005 erstmalig zugelassen wurden und zum Zeitpunkt der Bestellung noch nicht mit Dieselpartikelfilter ab Werk lieferbar waren. Bis Ende 2006 zahlt man dann nur 565 Euro inklusive Einbau und Zusatzkomponenten.
(sl)

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