Der 360-km/h-Straßenrenner zeigt sich auf dem Genfer Autosalon

Aus Thüringen kommen nicht nur leckere Rostbratwürste sondern auch verdammt schnelle Hightech-Autos. Die Firma Gumpert hat sich in den letzten Jahren mit ihren apollo-Sportwagen einen Namen gemacht. Jetzt kommt der apollo sport zum Genfer Autosalon (8. bis 18. März 2007).

Aerodynamisch optimiert
Der apollo sport glänzt vor allen Dingen durch eine verbesserte Aerodynamik. Der beim apollo dreiteilig ausgeführte Heckflügel wurde zwecks eines höheren Anpressdrucks durch einen Rennflügel ersetzt. Dieser hilft, die 800 PS derart auf die Straße zu bringen, dass am Ende 360 km/h herauskommen. Bei einem Gewicht von 1.220 Kilogramm bleiben gerade mal 1,525 Kilogramm pro PS übrig. Wer es so leicht hat, schafft die 100-km/h-Marke in glatten drei Sekunden.

Reichhaltige Serie
Der Zweisitzer ist innen komplett mit Alcantara ausgekleidet. Klimaanlage, Navi und CD-Player sind serienmäßig an Board. Auch die beim nach hinten extrem unübersichtlichen apollo sport absolut notwendige Rückfahrkamera ist mit von der Partie. Außen kommt grundsätzlich eine zweischichtige Metalliclackierung auf den Wagen – in jeder gewünschten Farbe. Für Rennfahrer besonders interessant: Die Lufthebeanlage ist ebenfalls serienmäßig mit dabei. Beim Boxenstopp werden über einen Druckluftanschluss vier Edelstahlzylinder ausgefahren, die als integrierter Wagenheber dienen und einen schnellen Reifenwechsel ermöglichen. Für die Basisversion des Supersportlers sind 356.405 Euro fällig.

Highspeed aus Thüringen