Die Limousine orientiert sich am sportlichen Bruder

Chrysler stellt auf der British Motor Show in London vom 20. bis 30. Juli 2006 den neuen Chrysler Sebring vor. Voraussichtlich ab Sommer 2007 kann auch der deutsche Chrysler-Fan sein Verlangen nach der stylischen Mittelklasse-Limousine stillen.

Stilecht
Chrysler zieht seinen eigenen Designstil konsequent durch. So sieht man dem Sebring die Anleihen vom Crossfire deutlich an. Auch ein Schuss der Studie Airflite ist mit von der Partie. Der markante Kühlergrill ähnelt in seiner Grundform den Gittern der Markenkollegen mit dem dreizackigen Stern. Der Motorhaube wurde mittig eine Falte hineingebügelt, rechts und links davon verstärken jeweils drei Sicken die Stabilität und den optischen Eindruck. Das Heck wird von recht dicken C-Säulen gehalten und fällt sehr kurz aus.

Motorengrenze
In Amerika kann der Sebring drei verschiedene Motoren unter seiner Haube grummeln lassen. Als Einstiegsmotorisierung steht ein 2,4-Liter-Motor mit 172 PS und einem Drehmoment von 222 Newtonmetern zur Verfügung. Vor einer Untermotorisierung braucht sich also niemand fürchten. Wer mehr möchte, greift zum 190 PS starken 2,7-Liter-Motor mit einem Drehmoment von 298 Newtonmetern oder macht es gleich richtig mit dem 3,5-Liter-Aggregat mit 235 PS und 339 Newtonmetern Drehmoment. Alle Motorisierungen gehen mit Frontantrieb zu Werke. Da Diesel-Kraftstoff in Amerika 20 Prozent teurer ist als Benzin, wird dort kein Selbstzündertriebwerk angeboten. Anders in Deutschland. Der Diesel generiert aus seinen zwei Litern Hubraum 140 PS, stellt aber mit 320 Newtonmetern ein ordentliches Drehmoment zur Verfügung.

Ami-Serie
Zum Stehen kommt der Sebring mit Scheibenbremsen vorn. Hinten greifen je nach Motorisierung entweder Trommel- oder Scheibenbremsen. In den Kofferraum lassen sich 390 Liter gießen. Der Ami ist 4,48 Meter lang, 1,50 Meter hoch und 1,80 Meter breit. Die Top-Variante wird auf verchromten Aluminium-Schuhen wandern. Die Serienausstattung ist amerikatypisch gut: Neben Fahrer- und Beifahrerairbags, Kopf- und Seitenairbags und ABS sind Tagfahrlicht, Reifendruckkontrolle und ein schlüsselloses Fahrtsystem schon mit drin. Das Radio beherbergt eine 20-Gigabyte-Festplatte, das Navi wartet mit einer TV-Funktion auf, die Fenster öffnen sich elektrisch und das Klima wird durch eine Klimaanlage reguliert. Die Frontsitze werden serienmäßig beheizt, eine Heizung für die Rückbank gibt es optional. Ebenfalls zusätzlich bestellbar: Bluetooth-Freisprecheinrichtung und kühl- sowie beheizbare Becherhalter. Die Preise sind noch nicht bekannt.
(gh)

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