Zweite Generation feiert auf der London Motor Show im Juli 2006 Weltpremiere

Land Rover bringt einen komplett neu entwickelten Freelander. Nach ihrer Weltpremiere auf der London Motorshow (20. bis 30. Juli 2006) wird die zweite Modellgeneration Anfang 2007 auf dem deutschen Markt erscheinen. Außen und innen präsentiert der neue Freelander ein markantes Design mit zahlreichen Elementen der aktuellen Land Rover-Designsprache. Die fünftürige Monocoque-Struktur der Karosserie soll für Verwindungssteifigkeit sorgen.

233 PS starker Reihensechszylinder-Otto
Zu den technischen Highlights in der zweiten Freelander-Generation zählen zwei neue Motoren: ein 3,2-Liter-Reihensechszylinder-Benziner und ein 2,2-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel. Der 233 PS starke ,i6"-Benzinmotor erlaubt dem neuen Freelander eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,9 Sekunden. Das kompakte Triebwerk ist quer montiert und mit einer neuen Sechsstufenautomatik mit ,CommandShift"-Funktion gekoppelt.

Vierzylinder-Turbodiesel
Als zweite Antriebsalternative hält Land Rover im jüngsten Freelander einen neu entwickelten 2,2-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit Rußpartikelfilter bereit. Er bringt eine Höchstleistung von 160 PS und ein Drehmomentmaximum von 400 Newtonmetern auf die Straße. Laut Hersteller verbraucht der Freelander mit diesem Motor durchschnittlich 7,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Beim Getriebe haben Turbodieselkäufer die Wahl zwischen einem neuen Sechsgang-Schaltgetriebe und der Sechsstufenautomatik.

Terrain Response System
Damit der neue Freelander abseits des Asphalts eine gute Figur macht, wurde er mit dem von Land Rover entwickelten und für den Freelander modifizierten Terrain Response System ausgerüstet. Diese elektronische Steuerung ermöglicht dem Fahrer, aus vier Fahrprogrammen für Straße und Gelände zu wählen. Das System passt dann Niveauregulierung, Motormanagement, Bergabfahrkontrolle, Traktionskontrolle und Getriebe an den gewählten Untergrund an.

Neuer Allradantrieb
An Bord befindet sich außerdem ein neuer intelligenter permanenter Vierradantrieb sowie die Berganfahrhilfe Gradient Release Control, die Sicherheit und Fahrzeugkontrolle beim Lösen der Bremse an steilen oder rutschigen Abhängen optimiert. Die rundum einzeln aufgehängten Räder werden ergänzt durch Stabilitätskontrollsysteme, wie die Neigungs-Stabilitätssteuerung RSC (Roll Stability Control) oder eine neu entwickelte Technologie, die das Risiko eines Überschlags minimiert.

50 Millimeter länger als der Vorgänger
Obwohl der neue Land Rover Freelander nur 50 Millimeter länger wurde als sein Vorgänger, soll er innen mehr Platz bieten. Eine optimierte Raumnutzung sorgt für mehr Kopf-, Schulter- und Beinfreiheit – auf den vorderen Plätzen wie im Fond. Die Passagiere der zweiten Reihe sitzen etwas höher als die Mitfahrer vor ihnen und genießen so freiere Sicht. Die neue Gestaltung führt außerdem zu einem größeren Kofferraum. Mit 750 Liter Volumen wurde das Heckabteil des Freelander um 38 Prozent geräumiger als beim Vorgängermodell. Es lässt sich bis 1.670 Liter erweitern.

Ohne Schlüssel starten
Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören ein schlüsselloser Starterknopf, Bi-Xenon-Scheinwerfer, adaptives Kurvenlicht, Scheibenwischer mit Regensensor sowie eine Einparkhilfe vorn und hinten. Auf Wunsch ist ein großes zweiteiliges Panoramaglasdach und DVD-Satellitennavigation mit Vierfarb-Touchscreen erhältlich. Bei den Audiosystemen hält Land Rover auch DAB-Digitalradioempfänger und ein ,Dolby Prologic IIx"-System mit Surround Sound, zwölf Lautsprechern und Faseroptik-Verbindungen bereit. Für MP3-Player und iPods besitzt der Freelander serienmäßig einen passenden Audioeingang.

Mehr Infos und Preise erst später
Preise und genaue Spezifikationen will Land Rover zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

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