Mit viel Teakholz soll das Fahrzeug maritimes Flair auf die Straße bringen

Auf dem Auto-Salon in Genf vom 8. bis zum 18. März 2007 präsentiert die Engineering + Design AG (EDAG) aus Fulda die Studie LUV. Das Luxury Utility Vehicle soll besonders auf Kunden abzielen, die das Außergewöhnliche suchen.

Studie auf Basis des Mercedes GL
Mit ihren Ausmaßen dürfte die Studie im Straßenverkehr ebenso präsent sein, wie es die edlen Riva-Motorboote zu Wasser sind: Die Studie ist immerhin 5,70 Meter lang. Mit 2,02 Meter Breite und 1,80 Meter in der Höhe ist sie definitiv kein Kleinwagen. 90 Prozent aller LUV-Teile stammen aus dem GL-Teileregal.

6,1-Liter-Brabus-Triebwerk
Tuner Brabus ist Partner des LUV-Projektes. Die Firma aus Bottrop steuert das 462 PS starke 6,1-Liter-Triebwerk bei, welches das Allradauto in etwas mehr als sechs Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Die Topspeed liegt bei 250 km/h.

22-Zoll-Felgen und Bremsen von Brabus
Die Studie steht auf 22-Zoll-Monoblock-Rädern. Diese sind mit 295er-Pneus bezogen. Die Felgen, das Tieferlegungsmodul für die Luftfederung und die Hochleistungsbremsanlage stammen ebenfalls von Brabus. Letztere kann mit 12-Kolben-Aluminium- Festsätteln und innen belüfteten und gelochten 380-Millimeter-Scheiben vorne sowie Sechs-Kolben-Festsätteln samt 355-Millimeter-Bremsscheiben hinten aufwarten.

Interieur mit Leder und Internetzugang
Der Innenraum bietet fünf Personen Platz. Diese nehmen auf einer weißen Lederausstattung mit schwarzen Kedern und Nähten Platz. In die Kopfstützen der Vordersitze können tragbare ,UltraMobile PCs" mit W-Lan und UMTS eingesetzt werden. Die vollwertigen Computer sind mit der Audioanlage des Fahrzeugs vernetzt. In die Klapptische der Rücklehnen wurden Folientastaturen integriert. Eine Hintergrundbeleuchtung ermöglicht das Arbeiten bei Nacht-Fahrten.

Teakholz für maritimes Flair
Vielfach verbautes Teakholz versprüht maritimes Flair. Man findet es unter anderem auf der Motorhaube, als Bodenbelag im Innenraum und auf der Ladefläche des als Pick-up konzipierten Concept-Cars. Die Ladefläche präsentiert sich als Achterdeck. Ausfahrbare Ösen dienen als praktische Verzurrhilfen. Das Pick-up-Modul kann gegen ein Kombi- oder ein Coupémodul getauscht werden.

Neues Fahrzeugsegment etablieren
Die Studie ist ein Beispiel dafür, wie es mit wirtschaftlich akzeptablem Aufwand gelingen kann, ein Volumenmodell in ein eigenständiges Nischenfahrzeug zu überführen. Ob es eine Serienversion geben wird, ist bisher nicht bekannt.

Bildergalerie: Deutsches Luxus-Schiff