CCGT zum Rennen, CCXR für die Umwelt und CCX zum Hinschauen – Koenigsegg

Koenigsegg, die Spezialisten für Hochgeschwindigkeits- Serienfahrzeuge, bringen drei frische Modelle nach Genf. Der CCGT steht auf echte Rennen, der CCXR versucht sich in Sachen Umweltverträglichkeit und der schon bekannte CCX bekommt eine futuristische Anzeigetafel.

CCGT: Runter auf 600 PS
Der CCGT ist Koenigseggs offizielles Rennauto. Es basiert auf dem CC und wurde so modifiziert, dass es den Richtlinien des ACO (Automobile Club de l`Ouest – zuständig für die 24 Stunden von Le Mans) und denen der FIA (Fédération Internationale de l`Automobile) für die GT-Serie entspricht. Der Motor des CCGT stammt aus dem CCX. Allerdings wurde er auf fünf Liter Hubraum vergrößert. Den im CCX werkelnden Turbolader bekommt der CCGT-Motor nicht. Das minimal erlaubte Gewicht von 1.100 Kilogramm unterbietet der CCGT um 100 Kilo, welche also frei als Ballast positioniert werden können – und müssen. Von außen ist der auf Abtrieb getrimmte Wagen an seinen kurzen Überhängen zu erkennen.

CCRX – Widersprüche vereinen
Autos aus dem ultraschnellen Grenzbereich und Umweltschutz passen auf den ersten Blick nicht zusammen. Das Einzige, was man ,Supercars" im Zuge der CO2-Diskussion zugute halten kann ist, dass sie nur in homöopathischen Dosen unter die Leute gebracht werden. Koenigsegg zeigt jetzt Umwelt-Flagge: Der CCXR lässt sich mit E85-Biokraftstoff (Beimischung von 85 Prozent Bio-Ethanol) betanken. Dabei soll die Performance des CCX noch übertroffen werden. Dies gelingt, weil das im Biokraftstoff enthaltene Ethanol zum einen die Brennräume kühlt und zum anderen eine Oktanzahl von über 100 RON (Research Octane Number) mitbringt. Dadurch konnte die Leistung des Motors von 806 PS bei 6.900 U/min auf 1.018 PS bei 7.200 U/min und das Drehmoment von 920 Newtonmeter bei 5.700 U/min auf 1.060 Newtonmeter bei 6.100 U/min gesteigert werden. Laut Koenigsegg sollen sich auch alle zukünftigen CCX auf Biokraftstoff-Betrieb umrüsten lassen.

CCX: Spaciges Instrumenten-Update
Dem CCX verpasst Koenigsegg einen frischen Instrumenten-Cluster. Dieser soll ein so genanntes intuitives 3D-Display besitzen. Das patentierte Design zeichnet sich dadurch aus, dass die wichtigsten Daten wie Umdrehungen pro Minute, Öldruck, Geschwindigkeit und Turbo-Boost in einem einzigen Rundinstrument konzentrisch angeordnet ablesbar sind. Dies gibt den Insassen die Möglichkeit, den Einfluss zum Beispiel des Turbo-Boosts auf den Umdrehungszahlanstieg oder den Öldruck auf einen Blick zu verfolgen. Die Anordnung wurde so gewählt, dass die Augen des Fahrers um bis zu 50 Prozent schneller wieder auf die Straße schauen können als bei herkömmlichen Displays.

Leicht und sicher
Um das Gewicht des CCX weiter zu reduzieren, wurde viel Aluminium im Fahrwerk und in den Türscharnieren verbaut. Eine Traktionskontrolle ist jetzt serienmäßig mit von der Partie. Sie soll auch auf Schnee und nassem Untergrund äußerst leistungsfähig sein. Außerdem hat Koenigsegg einen neuartigen iPod-Anschluss für den CCX parat: sämtliche Musikeinstellungen, inklusive der des RDS-Radios, werden über den iPod gesteuert.

Dreimal High Speed