Außerdem zu sehen: Sportversion des Mazda 6 und Hybridversion des Mazda 5

Eine spektakuläre Studie zeigt Mazda auf der Tokyo Motor Show (26. Oktober bis 11. November 2007). Der futuristisch gestylte Sportwagen heißt Taiki. Er ist schon das vierte Glied in einer Kette von aufeinander aufbauenden Designstudien: Vorgänger war der Nagare, der wiederum Erbe des Ryuga und des Hakaze war. Der Name Taiki – das japanische Wort für Atmosphäre – soll auf die umweltfreundliche Auslegung des Autos hinweisen.

Spektakulär: Mazda Taiki
Während der vordere Teil des Sportwagens noch eher konventionell ausgeführt ist, haben sich die Designer an der Hinterachse offenbar austoben dürfen. Die Räder werden nach außen fast vollständig von der Blechhaut abgedeckt. Dafür kann der Wind zwischen den Rädern und der Karosserie hindurchpfeifen. Die beiden Insassen sitzen unter einer vollständig aus Glas bestehenden Kuppel. Der heckgetriebene Taiki besitzt einen vorn eingebauten Wankelmotor. Es handelt sich um die nächste Generation des bekannten Motors. Der Motor hat nun einen auf zweimal 800 Kubikzentimeter vergrößerten Hubraum, was ein höheres Drehmoment in jedem Tourenbereich ermöglicht.

Umweltfreundlich: Premacy Hydrogen RE Hybrid
Außerdem wird auf der Tokioter Automesse eine umweltfreundliche Version des Mazda 5 gezeigt, der in Japan Premacy heißt. Wie beim bereits bekannten RX-8 Hydrogen RE besitzt das Auto einen Wasserstoff-Verbrennungsmotor, der in Wankel-Bauweise ausgeführt ist. Die durch die Wasserstoffverbrennung gewonnene Energie wird in elektrische Energie gewandelt, die eine Batterie speist. Verglichen mit dem RX-8 Hydrogen RE, liefert der Premacy Hydrogen RE Hybrid eine um 40 Prozent höhere Leistungsausbeute. Außerdem wurde die Wasserstoff-Reichweite auf etwa 200 Kilometer erhöht, was einer Verdoppelung gegenüber dem RX-8 entspricht. Der Gaswechsel und die Verbrennungseffizienz wurden verbessert, was eine gute Leistungsausbeute über einen breiten Drehzahlbereich hinweg ergibt, so Mazda.

Sportlich: Neue Version des Mazda 6
Während auf der IAA vom Mazda 6 nur das Stufenheckmodell zu sehen war, stehen in Tokio alle drei Karosserieversionen: die viertürige Stufenhecklimousine, ein fünftüriges Schrägheckmodell namens Sport und der Kombi namens Sport Wagon. Überdies soll in Tokio erstmals eine Sportversion mit einem modifizierten Grill zu sehen sein. Das Auto besitzt außerdem moderne Sicherheitstechnik wie ein Monitorsystem zur Überwachung des rückwärtigen Bereichs und ein neues Bediensystem für Audio- und Klimaanlage.

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