Endzeit-Rolls-Royce feiert auf dem 77. Genfer Auto-Salon Weltpremiere

Der Fahrzeugveredler Mansory hat sich konsequent den britischen Nobelmarken verschrieben. Die Highend-Mobile von Bentley und Aston Martin haben die Oberpfälzer bereits umfangreich und spektakulär überarbeitet. Nun hat man sich bei Mansory erstmalig des Rolls-Royce Phantom angenommen und dem noblen Luxusschlitten eine eigenständige wie auch besonders extravagante Ästhetik verpasst. Das Conquistador (Spanisch für Eroberer) genannte Einzelstück feiert auf dem Genfer Auto-Salon (8. bis 18. März 2007) Weltpremiere.

Düstere Erscheinung
Die äußeren Änderungen von Mansory beschränken sich nicht einfach nur auf eine Rundum-Verspoilerung. Neben der neuen Frontschürze mit speziellem LED-Tagfahrlicht wurden außerdem die Längsstreben des bereits sehr wuchtigen Serien-Kühlergrills verlängert. Hinzu kommen neue Seitenschweller mit Aluflanken und seitliche Luftaustritte an den vorderen Kotflügeln aus Aluminium. Die Außenspiegelgehäuse mit integrierten Blinkern sind ebenfalls aus Alu. Am Heck fällt eine neue Schürze mit jeweils doppelt übereinander liegenden Auspuffenden links und rechts auf. Doch vor allem die Lackierung in Mattschwarz macht aus dem Riesen eine recht düstere Persönlichkeit. Die Farbe steht im eleganten Kontrast zu den in Silbermatt lackierten Chromapplikationen. Eindrucksvoll sind außerdem die filigranen 24-Zoll-Felgen mit 305er-Bereifung.

Stärker und schneller
Neben der optischen Überarbeitung hat sich Mansory zudem ein wenig am Motor zu schaffen gemacht. Die 460-Serien-PS des V12-Triebwerks wurden durch eine Modifikation der Motorelektronik auf 498 PS gesteigert. Statt bisher bei 250 wird die Geschwindigkeit erst bei 270 km/h abgeregelt. Für bessere Verzögerungswerte dürfte eine neue Brembo-Bremsanlage sorgen. Die vorderen Scheiben haben 412 und die hinteren 405 Millimeter Durchmesser.

Lichtdurchlässigkeit der Fenster einstellbar
Imposant ist auch der Stempel, den Mansory dem Innenraum aufgedrückt hat. Einen Höhepunkt sind die in ihrer Lichtdurchlässigkeit einstellbaren Fenster. Per Fernbedienung lässt sich stufenlos variieren, wie durchsichtig die Seitenscheiben sind. Wer sich also lieber inkognito chauffieren lassen will, kann im Fond unsichtbar bleiben und so den besonderen Luxus unbeobachtet von anderen Verkehrsteilnehmern genießen. Dem Interieur des Conquistador verleihen diverse Applikationen aus Wide-Karbon und hellem Ahornholz sowie eine spezielle Ambientebeleuchtung eine besonders edle Note. Schick ist außerdem das umfangreich verwendete Alcantara im Dachhimmel und in der Armaturentafel. Im Fond gibt es neu konzipierte elektrische Tische mit Multimediamonitoren.

Endzeit-Phantom