Das Turiner Unternehmen setzt in 25 Fällen auf exquisites Styling

Stola sieht in der auf dem Genfer Auto-Salon (8. bis 18. März) ausgestellten Studie einen vorläufigen Höhepunkt der eigenen Unternehmensgeschichte, die 1919 begann.

Futuristische Dramatik
Der Wagen kommt in einem aggressiv wirkenden Kleid daher und erinnert noch am ehesten an das Einzelstück Maybach Exelero Sportcoupé. Das ist kein Zufall: 2005 übernahm das Unternehmen aus Turin die Produktion des Luxus-Oberklasse-Sportcoupés, welches den Geschwindigkeitsrekord von First-Class-Modellen hält: 351,45 km/h. Ein Jahr später kam dann der Fisker Tramonto dazu. Dieses von Henrik Fisker entworfene Exklusiv-Modell wird von einem 610-PS-Motor angetrieben und bringt es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h. 2006 war für Stola ohnehin ein produktives Jahr: Die Modelle Alfa Romeo 8C Competition und Citroën C-Métisse begeisterten das Publikum auf dem Pariser Autosalon.

Sich treu geblieben
Den Hang zum dramatischen Oberklassedesign in Kombination mit brachialer Motorleistung legt Stola auch dieses Mal nicht ab. Die in Genf gezeigte Studie soll mit einem 750-PS-Brabusmotor versorgt werden, welcher den Wagen laut Hersteller 330 km/h schnell macht. Das Design des Fahrzeugs bezeichnet Stola als Haute-Couture der Autobranche. Einen Namen wird der Wagen von seinen Käufern bekommen, gerade 25 Autos werden den grauen Asphalt der Straße erblicken. Wer Stola noch nicht kennt: Die 1919 in Turin gegründete Firma hat sich auf die Produktion von Studien, Stil-Modellen und seltenen Nischen-Fahrzeugen spezialisiert. Seit 1950 ist Stola international tätig, unter anderem in Japan, Brasilien und den USA. Die Firma hat 3.500 Mitarbeiter und will besonders die Fertigung von hoch exklusiven Fahrzeugen weiter ausbauen.

Bildergalerie: Stolas exklusive Studie