Renault macht an seinen Vans vieles neu

Renault verpasst dem Scénic weitere Antriebsvarianten, hochwertigere Komponenten und neu geordnete Ausstattungspakete.

Weniger Leute
Ganz aktuell: Der Renault Grand Scénic rollt künftig auch mit fünf Sitzen an Bord aus dem Werk. Laut Renault wünschten sich viele Fahrer einfach mehr Platz für ihr Gepäck. So wanderten die beiden Sitze aus dem Serien-Fond direkt auf die Aufpreisliste, wo sie mit 500 Euro Aufpreis ausgewiesen sind. So wurde nicht nur der sichtbare Kofferraum größer, auch unter dem Boden wurden zwei Höhlen à 16 Liter frei.

Behutsames Facelift
Um den Kunden keine abrupten Änderungen zuzumuten, fällt das Facelift nur ganz vorsichtig aus. Die Scheinwerfer sind gewachsen und haben ihre Form etwas verändert. Wagenfarbe befindet sich nun auch auf den Außenspiegeln und die Kühleröffnungen in der Frontschürze wurden erweitert.

Leucht-Hintern
Die Rücklichter erstrahlen jetzt mit Hilfe von LEDs (lichtemittierenden Dioden). Diese halten ein ganzes Autoleben lang, brauchen weniger Strom und sprechen schneller an.

Drei plus zwei
Renault bietet den Scénic in drei klassischen Ausstattungsvarianten an. Während die Version Authentique für Einfachheit steht, geht es beim Dynamique-Paket betont sportlich zur Sache. Luxuriöses Oberklasse-Flair verströmt das Topniveau Privilège. Des Weiteren sind die Sondermodelle Avantage und Exeption bestellbar. Beim Avantage können 1.650 Euro, beim Exeption 1.540 Euro gespart werden.

Neue Motor-Krone
Ab Oktober 2006 kann der 2.0 dCi FAP (Filtre à Particules – Partikelfilter) das Herz der Bewegung bilden. Der 150 PS starke Selbstzünder kommt im Grand Scénic in der Ausstattungsvariante Privilège und im Sondermodell Exeption zum Einsatz. Der 1.9 dCi FAP ist jetzt mit einer Vier-Stufen-Automatik kombinierbar. Somit schaltet das Getriebe bis zur Maximalgeschwindigkeit von 190 km/h selbsttätig.

Navigation-Option
Optional kann sich der Käufer das neu entwickelte Navigationssystem Carminat 3 dazu bestellen. Das Gerät stellt drei Alternativ-Routen zur Verfügung und beherrscht die perspektivische Darstellung. Komplizierte Autobahnkreuze können aus der Fahrersicht angesehen werden. Ein Sechsfach-CD-Wechsler mit MP3-Fähigkeit ist ebenfalls mit dabei.
(gh)

Bildergalerie: Der frische Scénic