Wenig Gewicht und starker Motor versprechen Fahrspaß wie im Lotus Seven

Auf den ersten Blick möchte man einen getunten Lotus Seven vermuten. Doch Collin Williams winkt ab: ,Das ist mein Auto. Ich habe es konstruiert." Zusammen mit seinem Kommilitonen Will Baxter hat Williams Anfang 2002 dieses radikale Sportfahrzeug entworfen und Toniq-R getauft. Damals waren beide noch Design-Studenten der University of Huddersfield. Jetzt stellt Williams das käufliche Serienfahrzeug auf der British International Motor Show in London vom 20. bis 30. Juli 2006 vor.

Fünf Sekunden für den 100-km/h-Sprint
Das Grundprinzip des Toniq-R ist bestens bekannt: Ein zigarrenförmiges Chassis, eine weit hinten liegende Fahrgastzelle und die freiliegende Radaufhängung erinnern fraglos an die Konstruktion von Colin Chapman – den Lotus Seven. Auch das geringe Gewicht folgt dem puristischen Fahrspaß-Prinzip: Im Falle des Toniq-R werden 545 Kilogramm von bis zu 203 PS in Schwung gehalten. Entsprechend schnell kann man im Brit-Racer durch die Gegend fegen. Knapp fünf Sekunden dauert der Sprint von null auf 100 km/h. Von null auf 160 km/h vergehen nur 9,8 Sekunden.

Ab 25.000 Euro
Unter der Haube arbeitet ein Zweiliter-Vierzylinder-Motor von Ford. Kunden können den Toniq-R auch mit kleineren Motorrad-Motoren bestellen. Vorerst wird der Toniq-R nur in Großbritannien vertrieben. Dort kostet der Rennwagen mindestens 16.995 Britische Pfund. Umgerechnet sind das etwa 25.000 Euro.
(mh)

Radikaler Retro-Racer