Luftig, schlammig, herzlich: Vier seriennahe Konzepte von Daihatsu

Der Reigen der Konzeptstudien für die Tokyo Motor Show vom 27. Oktober bis 11. November 2007 geht weiter. Diesmal zeigt Daihatsu vorab, was sich Designer und Techniker zum Thema ,Zukunft der Mobilität" haben einfallen lassen. Ungewöhnlich: Alle vier Autos verzichten auf allzu futuristische optische Gags und würden im heutigen Straßenverkehr nicht weiter auffallen.

Offroad-Transporter: Mud Master-C
Der ,Schlamm-Meister" ist ein weiterer Beitrag zum Thema ,Offroad-Lastesel für aktive Freizeitgestaltung". Laut Daihatsu wurde dieser Wagen explizit für Mountainbiker entwickelt, die mit dem Mud Master ihr Sportgerät bequem über Stock und Stein transportieren sollen. Ebenfalls praktisch: Über große Flügeltüren kann der kleine Schlammwühler von drei Seiten bequem beladen werden.

König der Herzen: Heart & Smile Concept
Die dritte Studie erinnert nicht nur farblich an das Intima-Konzept von Nissan. Auch der kleine Daihatsu bietet dank gegenläufig öffnender Türen und fehlender B-Säule einen besonders problemlosen Einstieg. Mit seinem Cw-Wert von 0,28 und einem verbrauchsoptimierten Motor soll der HSC fast die magische Grenze von drei Liter auf 100 Kilometer knacken. Daihatsu spricht von 3,3 Liter auf 100 Kilometer im japanischen Testzyklus.

Weiterentwicklung: New Tanto
Der seriennahste Prototyp ist der New Tanto. Er basiert auf dem in Japan seit 2003 erhältlichen Tanto, gehört in die Klasse der ,kei cars" (wörtlich: ,leichtes Auto"), und soll höchstwahrscheinlich bald in Serie gehen. Genau wie der Vorgänger zeichnet er sich durch eine hohe Dachlinie und einen extrem kastenförmigen Aufbau aus. Der New Tanto bietet zudem eine elektrische Seitentür ohne mittleren Türholm – laut Daihatsu ein Novum in dieser Klasse.

Copen-Cousin: Open Future Concept-1
Der offene Zweisitzer mit dem umständlichen Namen wird OFC-1 abgekürzt, war schon im September 2007 auf der IAA zu sehen und könnte glatt als Nachfolger des kleinen Copen durchgehen. Dank ausgeklügelter Verdeckkonstruktion soll er auch im offenen Zustand ausreichend Gepäckraum für den Wochenendtrip bieten. Gag am Rande: Das Verdeck hat ein eingebautes Glasdach. Das gibt einerseits den Blick auf den Himmel frei und kann andererseits per LCD-Technik von transparent auf dunkel geschaltet werden. Zusätzlich gibt es ein CVT-Getriebe mit sieben Stufen, das per Schaltwippen am Lenkrad bedient wird plus ein elektronisch gesteuertes Fahrwerk. Über Leistung und Verbrauch schweigen sich die Japaner aus.

Bildergalerie: Daihatsu in Tokio