Citroën-Studie einer wilden Kleinwagen-Variante auf der Londoner Automesse

Ein Auto von Frauen für Frauen stellt Citroën auf der British International Motor Show (20. bis 30. Juli 2006) vor. Die Variante des Kleinstwagens C1 namens C-P1nk ist nicht nur rundlich und klein, sondern auch noch erschreckend rosa. Auf Haube und Türen tummeln sich die Gesichter von mystischen Kreaturen, und am Heck gibt es sogar zwei herzförmige Auspuffrohre – Girlie, was willst du mehr?

Eine von vier Namensalternativen
Produziert wurde das Frauenauto in Zusammenarbeit mit dem Tuner SQ Plus. Von diesem Spezialisten stammen auch die 17-Zoll-Chromräder. Das Interieur wird durch schwarzes Leder und – oh Schreck – rosafarbenes Alcantara geprägt. Und damit das Mädel am Steuer sich besser schminken kann, bekam die Sonnenblende einen größeren Spiegel verpasst. Die Fahrerin kann sich außerdem durch ihre Lieblingsmusik für die nächste Party auf Touren bringen lassen.

Take That aus zusätzlichen Subwoofern
Take That oder Tokio Hotel dröhnt aus größeren Lautsprechern, und im Kofferraum werden ein Riesenverstärker und zusätzliche Subwoofer eingebaut. Gesteuert wird die gesammelte Watt-Wucht über ein 6,5-Zoll-Display. Hier erscheint auch das Bild der Rückfahrkamera, das der Fahrerin beim Einparken hilft. Mit der Studie bedient die französische Marke so ziemlich alle Klischees vom Girlie und seinen Bedürfnissen. Ob sich für ein solches Auto auch reale Frauen erwärmen können, muss sich erst noch zeigen. Zunächst bleibt der C-P1nk eine Designstudie.
(sl)

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