VW Jetta BlueTDI ab Frühjahr 2008 in den USA erhältlich

Seit jeher sind deutsche Automobile in den Vereinigten Staaten sehr beliebt. Volkswagen zeigte kürzlich beim so genannten ,German-Tec-Day" in San Francisco gemeinsam mit Audi und Bosch das Potenzial moderner Diesel auf. Präsentiert wurden ein sauberer Dieselantrieb, das Potenzial biogener Kraftstoffe und das Ein-Liter-Forschungsfahrzeug.

Sauberer VW Jetta BlueTDI für die USA
Volkswagen kann mit seiner TDI-Flotte bereits auf eine erfolgreiche Geschichte blicken. Bislang sind mehr als 840.000 Pkw mit TDI-Motoren in Amerika verkauft worden. Aber noch ist der TDI nicht in allen Bundesstaaten der USA verfügbar, speziell Kalifornien mit seinen sehr hohen Abgasvorschriften stellt eine Hürde dar. Aus diesem Grund bietet Volkswagen ab Frühjahr 2008 unter der Bezeichnung BlueTDI im Jetta eine neue Technologie zur Abgasreinigung an. Passenderweise zeigt VW das neue Modell erstmals im kalifornischen San Francisco. Beim Jetta BlueTDI eliminiert ein zusätzlicher Katalysator die Stickoxide im Abgas. Auf dieser Basis gelingt es den Wolfsburgern, die Abgasstandards aller US-Bundesstaaten zu erfüllen. Langfristig sollen Fahrzeuge mit der sauberen Technik, die der Bluetec-Technologie von Mercedes entspricht, auch in Deutschland angeboten werden. Laut VW wird der Zeitpunkt der Markteinführung aber von den Wünschen der Kunden abhängen.

Diesel-Zukunft: Ein-Liter-Auto, SunFuel und CCS
Als besonderes Schmankerl stellt VW in San Francisco den Prototypen des Ein-Liter-Autos von 2002 aus. Angetrieben von einem Einzylinder-Diesel-Motor kommt das Fahrzeug dank extremen Leichtbau und guter Aerodynamik mit weniger als einem Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer aus. Da eine Serienproduktion recht teuer sein wird, zeigt VW auch andere Möglichkeiten, Treibstoff zu sparen. Eine Möglichkeit sind biogene Kraftstoffe der zweiten Generation, so genannte SunFuels. Sie nutzen die gesamte Pflanze und stehen laut Volkswagen nicht mit der Nahrungsmittelproduktion in Konkurrenz. SunFuels können sowohl Benzin- als auch Diesel-Motoren antreiben. Darüber hinaus zeigt man das so genannte CCS-Brennverfahren (Combined Combustion System), welches die Vorteile von Benziner und Diesel vereint – ähnlich wie beim Mercedes-DiesOtto-Motor.

Blauer US-Diesel von VW