Konzeptstudie warnt den Fahrer vor Gefahren im Verkehr

Bereits seit dem Jahr 1991 nimmt Nissan am ,Advanced Safety Vehicle" (ASV)- Programm des japanischen Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr teil. Im Rahmen des Programms hat Nissan nun die vierte Generation eines Sicherheitsfahrzeugs, das so genannte ASV-4, vorgestellt.

Kommunikation zwischen den Fahrzeugen
Als Besonderheit weist das ASV-4 eine Kommunikationstechnik auf, die eine Verbindung zwischen Fahrzeugen des gleichen Typs herstellt. Sobald sich zwei oder mehr Autos im Straßenverkehr befinden, die mit dem Nissan-Sicherheitssystem ausgerüstet sind, wird der Fahrer im Vorfeld einer möglichen Gefährdung mit optischen und akustischen Hinweisen auf das andere Fahrzeug aufmerksam gemacht, noch bevor dieses zu sehen ist. Laut Angaben von Nissan kann die Kommunikationstechnik in rund 60 Prozent der Unfallszenarien im japanischen Straßenverkehr zur Reduzierung der Unfallgefahr beitragen. Dazu zählen Kollisionen zwischen zwei Fahrzeugen an schlecht einsehbaren Kreuzungen und Einmündungen, Unfälle beim Abbiegen, seitliche Zusammenstöße mit Motorrädern und Fahrrädern sowie Auffahrunfälle.

Weiterführender Feldversuch in Japan
Noch weiter geht das so genannte IST-Projekt in der japanischen Präfektur Kanagawa, an dem sich Nissan beteiligt. Die Abkürzung ,IST" steht für Intelligent Transport System. Im Rahmen eines Feldversuchs wird untersucht, wie Fahrzeuge, Verkehrsteilnehmer und Infrastruktur miteinander kommunizieren können, um die Unfallgefahr zu verringern. So hat Nissan ein System auf Mobilfunkbasis entwickelt, mit dem Autofahrer auf nicht bemerkte Fußgänger in der Nähe der Fahrbahn hingewiesen werden. In Japan plant das Unternehmen, die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Nissan-Fahrzeugen, bei denen Menschen getötet oder schwer verletzt werden, bis 2015 gegenüber dem Stand von 1995 um die Hälfte zu reduzieren.

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