Vier Sterne für den Insassenschutz im EuroNCAP-Crashtest

Neuwagen in Europa müssen sich den hohen Anforderungen des EuroNCAP-Crashtests stellen. So jetzt auch der neue Smart fortwo. Im Auftrag des EuroNCAP-Instituts wurde ein fortwo in ,passion"-Ausstattung an die Wand gefahren. Bietet der Smart trotz seiner gerade einmal 2,70 Meter Außenlänge genügend Schutz für die Insassen?

Gute Noten für den Insassenschutz
Im Ergebnis stehen für den Smart fortwo vier Sterne und 28 Punkte beim Frontalcrash zu Buche. Hervorgehoben wurde die Stabilität der Fahrgastzelle, jedoch stellt der Aufbau des Armaturenbretts ein Verletzungsrisiko für Knie und Oberschenkel der Insassen dar. Auch beim Seitenaufprall gewährleistet der fortwo ein ausreichendes Maß an Sicherheit. So bemängelten die Tester zwar, dass der Kopf des Dummies beim Aufprall den Seitenholm berührt, was zu einer starken Abbremsung führt, die Werte für den Kopfschutz befinden aber noch im gelben Bereich. Optional ist der Smart auch mit Seiten- und Kopfairbags erhältlich, der Testwagen war damit allerdings nicht ausgerüstet.

Kinder- und Fußgängersicherheit
Da der Smart fortwo keine Rückbank besitzt, wurde seitens EuroNCAP darauf verzichtet, den Schutz für Kinder im Fahrzeug zu testen. Jedoch weist man explizit darauf hin, dass beim optionalen Isofix-Paket für den Beifahrersitz der Warnhinweis zum Ausschalten des Beifahrerairbags unzureichend ist. Hinsichtlich des Fußgängerschutzes erreichte die Frontstoßstange die maximale Punktzahl für den Schutz der Beine. Allerdings wurden die Motorhaube und jene Teile der Frontpartie, auf die Fußgänger mit ihren Köpfen aufschlagen könnten, überwiegend schlecht beurteilt. Das Ergebnis von nur zwei Sternen in diesem Bereich ist durchaus erstaunlich, weil Smart die Front beim neuen fortwo mit Hinweis auf einen verbesserten Fußgängerschutz verlängert hatte.

Sicherheit im Smart