Wer einen schicken Saab zur Probe fahren will, ist jetzt dran

Saab möchte sich ins Bewusstsein der autobegeisterten Stadtbevölkerung fliegen. Da kommt der Marke ihre Tradition als Flugzeugbauer gerade recht. Das erste von Saab in Linköping gefertigte Produkt war 1937 ein Militärflugzeug. Der heutige Autoproduzent ist vollständig von der Saab AB getrennt. Diese stellt aktuell den Saab-JAS-39-Gripen-Jäger her. Trotzdem fühlt man sich der Fliegertradition bei der Konstruktion neuer Modelle verpflichtet.

Philosophie mit Flügeln
Die Saab-Luftfahrthistorie soll den Interessenten näher gebracht werden. Dafür muss der Kunde aber erstmal zum Saab-Händler kommen. Rund 130 Vertragspartner locken ab sofort mit Veranstaltungen rund um die Gesamtmarke Saab. Dabei darf nicht nur kräftig auf offener Straße Probe gefahren werden, auch Sicherheitstrainings auf abgesperrtem Terrain geben dem Fahrer brauchbare Fertigkeiten mit. Saab stellte erst zehn Jahre nach seinem ersten Flugzeug ein Auto her. Da die gleichen Ingenieure zum Einsatz kamen, flossen zwangsläufig einige Elemente des Flugzeugbaus in die Konstruktionen ein. Dies traf besonders auf die Aerodynamik wie auch auf den Leichtbau zu. Des Weiteren waren die Saab-Flugzeuge für ihre Robustheit und Geländegängigkeit bekannt. So konnten die Jagdflieger auch auf verschneiten Autobahnen und verschmutzen Landstraßen landen. Auch hier konnten einige positive Eigenschaften zum Auto weitergeleitet werden.

Woher kommt die Reise
Damit die Interessierten das komplette Programm um Herkunft, Philosophie, Design und Technik erleben können, kommt Saab nach Berlin, Frankfurt, Hamburg und Köln/Düsseldorf. Nicht umsonst hat Saab diese Ballungsgebiete gewählt, um sich zu präsentieren. In den so genannten Metro-Areas fahren die meisten Saab-Kunden herum. Zu insgesamt fünft Veranstaltungen werden Saab-Kunden und Interessenten persönlich von den Händlern eingeladen. Laut Saab soll das so einen immensen Eindruck hinterlassen, dass die Veranstaltungen zum Stadtgespräch taugen.
(gh)

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