Zehn Fahrzeugbatterien im Check – nur drei Akkus überzeugen rundum

Der Winter naht und viele Autofahrer werden wieder mit das gleiche Problem haben. Man möchte sein Auto anlassen, aber nicht rührt sich, die Batterie ist tot. Von welcher Marke lohnt sich der Kauf einer Ersatzbatterie? Dieser Frage ist der ADAC in seinem jüngsten Batterietest nachgegangen und dabei zu überraschenden Ergebnissen gekommen.

Keine Orientierung am Kaufpreis möglich
So sollte sich der Kunde nicht den Preis der Batterie als Kaufkriterium zugrunde legen. Die mit 152 Euro teuerste Batterie im Test namens Motorcraft Calcium Plus belegte den letzten Platz. Überzeugen konnten im Test lediglich drei Batterien: die Berga Power Block, die Original-Ersatzteilbatterie von Opel und die M3plusK2 von Moll. Das Trio bewegt sich in einer Preisspanne zwischen 123 und 145 Euro. Untersucht wurden im Test zehn Kriterien, die Auskunft über Leistungsfähigkeit, Haltbarkeit und Sicherheit der Batterie. Beim Kaltstartverhalten bekam die Opel-Batterie die Bestnote, hinsichtlich der Speicherkapazität lag die nur 80 Euro teure Arktis-Qualitätsbatterie an der Spitze. Generell kritisiert der ADAC, dass viele Batterien die aufgedruckten Kapazitätsangaben nicht einhalten und somit als Mogelpackungen gelten können. Zudem fordert der Automobilclub ein aufgedrucktes Herstellungsdatum, da Batterien, die schon länger beim Händler stehen, eine kürzere Lebensdauer haben.

ADAC-Batterientest