Ex-Verkehrsminister wird Chef des Verbandes der Automobilindustrie

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat einen neuen Präsidenten: Matthias Wissmann wurde heute in Berlin einstimmig gewählt. Wissmann tritt das Amt zum 1. Juni 2007 an. ,Der VDA hat mit Herrn Wissmann einen hervorragend geeigneten Kandidaten für diese anspruchsvolle Aufgabe gewinnen können. Er ist unser Wunschkandidat und alle im VDA unterstützen diese Wahl", betonte Dr. Dieter Zetsche, VDA-Vizepräsident und Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG, auf der VDA-Pressekonferenz. Wissmann wird damit Nachfolger von Prof. Dr. Bernd Gottschalk, der am 10. März 2007 seinen Rücktritt als VDA-Präsident erklärt hatte.

Mitglied des Bundestages
Matthias Wissmann, geboren am 15. April 1949 in Ludwigsburg, hat in Tübingen und Bonn Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Politik studiert und 1978 das juristische Staatsexamen abgelegt. Er arbeitete zunächst als Partner in einer Anwaltskanzlei. Von 1973 bis 1983 war er Bundesvorsitzender der Jungen Union. Seit 1976 ist Wissmann Mitglied des Bundestages.

Fünf Jahre Verkehrsminister
Zehn Jahre lang, von 1983 bis 1993, war er wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion. Von Januar 1993 bis Mai 1993 Bundesminister für Forschung und Technologie; von Mai 1993 bis Oktober 1998 Bundesminister für Verkehr. Nachdem er vier Jahre lang den Vorsitz des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie innehatte, ist Wissmann seit Oktober 2002 Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union.

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