Auf Knopfdruck wird die Luxus-Limousine zum halben Cabrio

Maybach ist bekannt für die Fertigung von luxuriösen Chauffeurslimousinen. Jetzt beleben die Schwaben mit der Studie eines offenen Maybach Landaulet die hohe Kunst des Baus herrschaftlicher Automobile wieder. Ganz in der Tradition exklusiver Landaulets kann das Dach dieses in schimmerndem Weiß glänzenden Einzelstücks im Fond komplett geöffnet werden, während das Chauffeur-Abteil rundum geschlossen bleibt. Über den Fahrgästen spannt sich dann nur noch der reine, blaue Himmel. Auf mit edlem weißem Leder bezogenen Fauteuils genießen die privilegierten Passagiere das Open-Air-Erlebnis.

Großes Faltdach für die Fond-Passagiere
Die technische Basis für die Landaulet Studie lieferte der Maybach 62 S. Um den Passagieren den ungehinderten Blick auf den Himmel freizugeben, haben die Maybach-Techniker das hintere Dachmodul entfernt. Die Seitenwände bleiben dabei stehen und wurden lediglich durch integrierte Stahlrohre unsichtbar verstärkt. Da diese Maßnahmen die Silhouette der Luxus-Limousine nicht veränderten, blieben auch die großzügigen Türen und der komplette Innenraum mit den Liegesitzen erhalten. Im geschlossenen Zustand liegt das schwarze Verdeck der Studie auf dem Dachrahmen auf und schließt wind- und wetterdicht. Auf Wunsch seiner Fahrgäste betätigt der Chauffeur einen Schalter auf der Mittelkonsole. Daraufhin öffnet eine Elektrohydraulik das Dach und legt es mit dem darin integrierten hinteren Fenster aus Einscheiben-Sicherheitsglas sanft hinten auf der Hutablage ab. Das Öffnen und Schließen des Dachs beansprucht nur 16 Sekunden. Das abgelegte Dach kann durch eine weiße Leder-Persenning abgedeckt werden.

Weißer Lack und weiße Felgen
Der vornehme Eindruck wird durch das schimmernd weiße Lackkleid in der Farbe Antigua White verstärkt. Optische Akzente setzen überdies die speziell für die Landaulet-Studie gestalteten 20 Zoll großen, weiß lackierten Felgen mit glanzgedrehten Speichen sowie die weißen Blinker vorn und die tiefroten Heckleuchten.

Schwarz für den Fahrer, weiß für die Passagiere
Im Cockpit der Landaulet-Studie tragen alle Zierteile eine schwarze Klavierlack-Oberfläche, für die umfangreiche Lederausstattung verwendet Maybach das tiefdunkle, glänzende Leder Stromboli Schwarz. Ganz in Weiß präsentiert sich dagegen das Passagierabteil, das die Maybach-Manufaktur nahezu komplett mit dem wertvollen Leder Seychelles Weiß ausgestattet hat. Fußraum und Himmel im Fond des Luxus-Landaulets sind ebenfalls in Weiß gehalten – der Boden ist mit weißem Veloursteppich belegt, der Himmel mit weißem Stoff bezogen. Einen Kontrast dazu bilden Applikationen und Zierteile in glänzendem schwarzem Klavierlack oder aus schwarzem Granit mit goldenen Einschlüssen.

Üppiges Platzangebot und First-Class-Komfort
Wie auch der Maybach 62 S kombiniert auch die Landaulet-Studie im Fond ein üppiges Platzangebot mit höchstem Komfort. Als Clou ermöglichen die zwei großzügigen Einzelsitze auch groß gewachsenen Personen eine entspannte Liegeposition. Die zwischen Fahrer und Passagieren positionierte Trennwand besteht im oberen Teil aus einer Trennscheibe, welche die Passagiere dank einer im Glas eingebetteten Flüssigkristallfolie auf Knopfdruck undurchsichtig machen kann. Der Unterhaltung und dem Wohlbefinden der Fondpassagiere dienen ein DVD-Spieler, ein Sechsfach-CD-Wechsler, ein Kühlfach mit eigenem elektrischen Kompressor sowie ein intelligentes System, das Gläser, Kelche und Champagnerflaschen sicher in Position hält.

V12-Motor mit 612 PS
Angetrieben wird die Maybach-Landaulet-Studie von einem leistungsgesteigerten V12-Motor, der auch im 57 S und im 62 S zum Einsatz kommt. Dank Biturboaufladung und Wasser-Ladeluftkühlung schöpft der V12-Motor aus 5.980 Kubikzentimeter Hubraum eine Höchstleistung von 612 PS. Sie steht kontinuierlich zwischen 4.800 und 5.100 Umdrehungen zur Verfügung, während das Triebwerk das Drehmomentmaximum von 1.000 Newtonmetern zwischen 2.000 und 4.000 Umdrehungen liefert.

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