Neues Gesicht, gleiche Motoren: Fiat frischt sein Topmodell kosmetisch auf

Ein ,Station Wagon" für die ,New Family" soll er sein, der Fiat Nuova Croma. Aber es kommt noch besser: Die Marketing-Spezialisten von Fiat sprechen beim überarbeiteten Croma von einem ,gehaltvollen Fahrzeug mit Substanz", einem ,Comfort Wagon" der ,sich als Auto für die Familie von heute begreift".

Gleicher Schnitt, neuer Look
Mögliche Übersetzung: Mit dem neuen Croma will Fiat ein zuverlässiges, solides Auto zum günstigen Preis anbieten. In der Praxis heißt das: Per Facelift spendieren die Italiener ihrem Top-Modell nun ein etwas markanteres Gesicht und passen den Croma an den aktuellen Fiat-Look an. So trägt der Kombi-Van-Mix nun eine Front, die mit spitz nach hinten zulaufenden Scheinwerferabdeckungen und einem Seitenknick in der Motorhaube an Fiat Bravo oder Grande Punto erinnert. Neue Kühlermaske, Seitenschweller und Heckstoßstange komplettieren die kosmetischen Maßnahmen an der Karosse.

Nordisch by Nature
Im Innenraum haben die Designer ebenfalls dezent Hand angelegt. So gibt's jetzt etwa neue Stoff- und Lederbezüge für die Sitze, ein geändertes Lenkrad und einen überarbeiteten Instrumententräger mit anders gezeichneten Uhren. Weiterhin unverändert ist das ,skandinavische" Zündschloss: Da der Croma in Zusammenarbeit mit Saab entwickelt wurde, trägt er seinen Zündschlüssel nämlich vor dem Schalthebel auf der Mittelkonsole.

Alles beim Alten
Keinerlei Veränderungen bei der Motorenpalette: Der Croma wird weiterhin mit zwei Benzinmotoren mit 140 oder 147 PS angeboten. Bei den Selbstzündern stehen – ebenfalls unverändert – drei Triebwerke zur Wahl: zwei 1,9-Liter-Vierzylinder mit 120 und 150 PS sowie der 2,4-Liter-Fünfzylinder, der 200 PS mobilisiert. Ob es zum Facelift auch neue Preise gibt, ist derzeit noch nicht bekannt. Allerdings hat uns Fiat vorab verraten, dass keine dramatischen Preisänderungen zu erwarten seien.

Aufgefrischt: Fiat Croma