Der Rennwagen basiert zum größten Teil auf Eigenentwicklungen

Ruf setzt beim CTR3 erstmalig aufs Mittelmotorprinzip, was einer besonders ausgewogenen Gewichtsverteilung zugute kommt. Über dieses Kraftzentrum spannt sich eine vollkommen neu entwickelte Karosserie, welche natürlich nur Eins im Blick hat: Aerodynamik.

Harte Schale
Die Struktur des Vorderwagens und der Bodengruppe besteht aus verzinktem Stahlblech. Sie sind identisch mit Chassis-Komponenten des Porsche 911. Türen und die Motorhaube werden aus Aluminium gefertigt. Motor und Getriebe sind an einem Gitterrohrrahmen montiert. Die Karosserie wird mit einer Außenhaut aus Karbon überzogen.

Unter Druck
Als Motor kommt ein 3,8-Liter-Boxermotor zum Einsatz, der in einem Kurbelgehäuse von Porsche steckt. Ruf setzt das Triebwerk mit einem Turbolader so unter Druck, dass am Ende 700 PS und ein Drehmoment von 890 Newtonmetern anliegen. Diese Momente werden von einem speziell entwickelten Sechsgang-Schaltgetriebe verarbeitet, welches für ein Drehmoment von bis zu 1.200 Newtonmetern ausgelegt ist. Der Wagen erreicht eine Top Speed von 375 km/h, die 100-km/h-Marke wird nach 3,2 Sekunden passiert. Der Poser-Tacho reicht sogar bis 420 km/h.

Keramik-Halt
Um die Verzögerung des Boliden kümmern sich rundum Sechskolben-Bremssättel, die auf innen belüfteten und gelochten 38-Zentimeter-Scheiben sitzen. Die Räder vorne prangen vorne in einer Größe von 19 Zoll, hinten erhitzen 20-Zöller den Asphalt. Da der Wagen nur 1.400 Kilogramm wiegt, hat der Renner gerade mal zwei Kilogramm pro PS zu schleppen. So viel Leichtigkeit will bezahlt sein: 452.200 Euro wandern für einen Ruf CTR3 über den Ladentisch.

Ruf nach Kraft