Mit dem neuen Diesel bläst der Kompakte zum endgültigen Angriff auf Golf und Co.

Mazda schickt sein in Europa meistverkauftes Modell Mazda3 mit einem neuen Dieselmotor ins Rennen. Damit haben die Japaner nun zwei Selbstzünder für das Mitte 2006 facegeliftete Fahrzeug im Programm.

143 PS starker Turbo-Diesel
Das neue, zwei Liter große Aggregat leistet 143 PS und kommt mit einem Turbolader und einer Common-Rail-Einspritzung daher. Ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmetern soll den Diesel-Mazda vorne in seiner Klasse positionieren – zum Vergleich: Der Zwei-Liter-Diesel des 140 PS starken VW Golf 2.0 TDI leistet 40 Newtonmeter Drehmoment weniger.

Neuer Diesel nur für den Fünftürer
Das neue Triebwerk kommt vorerst ausschließlich im Fünftürer zum Einsatz. Es wird in Kombination mit einer Sechsgang-Handschaltung ausgeliefert und ist ab sofort erhältlich. Dabei stehen die Ausstattungsvarianten Active und Top zur Wahl. In der Active-Variante gibt es den Mazda3 2.0 MZR-CD ab 23.300 Euro. Die Top-Version kostet 1.500 Euro mehr.

Optionale Ausstattungsdetails
Gegen einen Aufpreis von 790 Euro gibt es außerdem ein Glasschiebedach. Mazdas schlüsselloses Zugangs- und Startsystem bekommt man für 300 Euro. Die Geschwindigkeitsregelanlage Cruisematic kostet 210 Euro. Soll das Fahrzeug in einer Metallic-Lackierung erstrahlen, werden noch einmal 420 Euro fällig. Für ein DVD-Navigationssystem müssen 2.360 Euro aufgebracht werden. Eine 850 Euro teure Bose-Soundanlage sorgt auf Wunsch für audiophiles Vergnügen.

Bisher vier Benziner und ein Diesel
Bisher stand der Kompakte mit vier Benzinern und einem Diesel zur Wahl. Dabei handelte es sich um den 1,4 Liter großen Ottomotor mit 84 PS, die 1,6-Liter-Maschine mit 105 PS und das Zwei-Liter-Aggregat mit 150 PS. Das Topmodell ist der Mazda3 MPS mit dem 260 PS starken 2,3-Liter-Turbomotor. Wer sich für einen Selbstzünder interessierte, konnte lediglich auf einen 1,6-Liter-Common-Rail-Turbodiesel mit 109 PS zurückgreifen.

Bildergalerie: Japaner mit neuem Diesel