Die Japaner erneuern ihren Offroader mit einem Facelift und frischer Technik

Die Premieren-Ankündigungen für den diesjährigen Pariser Autosalon (30. September bis 15. Oktober 2006) gehen munter weiter. Mitsubishi wird den neuesten Spross der seit 25 Jahren durch Wald und Flur rollenden Pajero-Reihe zeigen. Außen gibt es einiges, innen viel Neues zu bestaunen.

Klassische Härte
Mitsubishi legt großen Wert darauf, dass auch der neue Pajero nicht als verweichlichtes SUV (Sports Utility Vehicle) sondern als authentischer Offroader entwickelt wurde. In Sachen Design griff man auf die bereits 1979 präsentierte Konzeptstudie Pajero II zurück. Dies bedingt zum einen, dass die klassische Form des Pajero deutlich erkennbar bleibt. Zum anderen ist aber auch das für den Stadtverkehr nicht ganz so günstige Merkmal, wie die seitlich anschlagende Tür mit riesigem Reserverad, mit von der Partie.

Innen Hightech
Hinsichtlich des Innenraums spricht Mitsubishi von einer höheren Qualitätsanmutung. Der Instrumententräger wurde auf modern getrimmt. Für Navigation und Musik steht eine 30-Gigabyte-Festplatte bereit. Die Musik wird im Übrigen von einer 860 Megawatt-Dolby-Surround-Anlage mit zwölf Lautsprechern im Wageninneren verteilt.

Neue Kraft
Dem Pajero kann ein neuer 3,2-Liter-Turbodiesel unter die Haube kommen. In Verbindung mit der Fünfgang-Automatik leistet dieser 170 PS. Die Benzin-Motorisierung wurde dem US-Modell Eclipse entnommen. Dort verrichtet ein 3,8-Liter-V6-Motor mit 250 PS sein Werk. Das neue Modell ist zugleich die Basis für den Pajero Evolution, der weiterhin Mitsubishis Dominanz in der legendären Rallye Paris-Dakar sichern soll. Otto-Normaloffroad-Fahrer wird sich das Fahrzeug ab Frühjahr 2007 kaufen können.
(gh)

Paris-Dakar-Legende