Studie von 2003 wird Wirklichkeit – in limitierter Stückzahl

Beim Pariser Autosalon vom 30. September bis zum 15. Oktober 2006 zeigt Alfa die endgültige Version des GT-Modells 8C Competizione, die nur in einer limitierten Stückzahl produziert wird. Das Modell ist direkt von der Studie abgeleitet, die auf der Frankfurter IAA 2003 vorgestellt wurde. Der Zweisitzer wird von einem neuen 4,7-Liter-Achtzylinder angetrieben. Das Aggregat leistet 450 PS bei 7.000 Umdrehungen und bringt ein Drehmomentmaximum von 470 Newtonmetern bei 4.750 Touren. Danach lässt sich die Maschine bis auf 7.500 U/min drehen. Bereits bei 2.000 Touren liegen achtzig Prozent des maximalen Drehmoments an.

Transaxle: Motor vorn, Getriebe hinten
Der 8C Competizione folgt dem Transaxle-Prinzip, das heißt, der Motor befindet sich vorne, das Getriebe hinten. Das automatisierte Sechsgang-Getriebe kann auch manuell über Wippen am Lenkrad geschaltet werden. Ein elektronisch gesteuertes Differenzial sowie ein ESP verbessern die Fahrstabilität. An den Achsen kommt eine Doppelquerlenkeraufhängung zum Einsatz. Gelochte, innen belüftete Bremsscheiben mit Alu-Bremssätteln sorgen für Verzögerung. Der neue Alfa rollt auf 20-Zoll-Reifen der Größe 245/35 an der Vorderachse und 285/35 an der Hinterachse.

Leichtbaukonstruktion
Das Chassis besteht aus Stahl, während die Karosserie aus leichtem Carbon gefertigt ist. Aus demselben Material bestehen die Sitze. Ansonsten finden sich im Interieur Verbundwerkstoffe an Armaturenblende und Türpaneelen. Zu Preis und Datum des Verkaufsstarts schweigt sich Alfa noch aus.
(sl)

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