Für die Sportvariante des Luxusliners steht eine dritte Lackierung zur Wahl

Es ist noch nicht lange her, da galt die Farbe Weiß als absolutes NoNo bei deutschen Autokäufern. Nur Liefer- und Firmenwagen durften die Couleur der Unschuld tragen. Doch spätestens seit Ende 2004 ist mit der Präsentation eines weißen VW Golf GTI dieses Farbthema wieder ziemlich angesagt. Auch die Mercedes-Edelmarke Maybach hat – speziell für den vom 30. September bis 15. Oktober 2006 stattfindenden Pariser Autosalon – einen 57 S in genau dieser Farbe dabei.

Dritte Farbe für den 57 S
Bisher gab es den sportlich ausgelegten Luxusliner wahlweise in Schwarz oder Silber. Ab sofort soll der Kunde den 57 S auch in der Antiqua White genannten Farbe bestellen können. Maybach-typisch wird die Außenfarbe überwiegend in Handarbeit und mit hohem Aufwand aufgetragen. So besteht der Lack aus fast doppelt so vielen Schichten wie bei anderen hochwertigen Automobilen. Im Gegensatz zu konventionellen Lackierungen mit einer einzigen farbgebenden Basis wird ein zweiter Lack mit Glimmer verwendet, um einen perlmuttartigen Schimmer zu erzielen. Dieser Effektstoff ist für einen Glanz verantwortlich, der sich je nach Lichteinfall verändert und bei Sonne besonders strahlend wirkt. Hinzu kommen mehrere Lagen Klarlack, die für besonders hohe Beständigkeit sorgen sollen.
(mh)

Böse-Maybach in Unschulds-Weiß